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Mehrkanalvertrieb fördert Händlerimage

Cross-Channel-Studie von ECC Köln und hybris sofware zeigt: Cross-Channel-User werden positiver von ihren Kunden wahrgenommen, als stationäre Händler und Pure Online Anbieter.

Cross-Channel-Studie-Infogramm
Foto: Infogram verschiedender Händlerformate in Deutschland

Laut einer Cross-Channel-Studie der Handelsberatung ECC Köln und hybris Sofware, werden Händler, die mehrere Vertriebswege bedienen (Multi-Channel) positiver wahrgenommen als reine Internethändler (Pure-Player). Die Mehrkanalhändler werden von Kunden als innovativer, kundenfreundlicher und sympathischer bewertetet. Zudem fällt es ihnen leichter eine Marke zu bilden. Dies liegt daran, dass die Kunden auf mehreren Wegen mit der Marke in Kontakt kommen.

Zukunft für den Handel

Cross-Channel-Handel sei, so die Studie, der erfolgversprechende Weg für große Handelsunternehmen. Denn der deutsche Konsument bewerte Mehrkanalhändler nicht nur positiver sondern bevorzuge sie auch gegenüber rein stationären Händlern und Online-Pure-Playern. Stationäre Händler vermittelten oft ein altmodisches Bild, könnten aber mit Vertrauen und Sicherheit punkten. Die Online-Pure-Player hoben sich von den anderen durch Innovationsfreude ab.

Neue Informationsprozesse

Für alle Händler ist der Informationsprozess im Cross-Channel-Zeitalter von größter Bedeutung, hebt das ECC in seiner Studie hervor. Die Informationen müssten indes an die unterschiedlichen Kanäle angepasst werden. So wird Online vor allem auf die Preisinformation geachtet. Beim stationären Handel steht die Produktinformationen im Mittelpunkt. Allein der Cross-Channel-Händler hat die Möglichkeit, die Kundeninformationen über die Kanäle hinweg zu verknüpfen. So können etwa QR-Codes im Markt auf Onlinevideos mit Zusatzinformationen verlinken. Auf diese Weise können sich Mehrkanalhändler einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten verschaffen.

01.10.2015