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Die neue Strategie von Poco

Poco ist der Marktführer bei Discountmöbeln in Deutschland. Mit konsequenter Expansion wächst der Händler stetig. Jetzt verändert er seine Präsentation hin zu mehr Wertigkeit. baumarktmanager hat mit CEO Thomas Stolletz über die Strategie des Unternehmens gesprochen.

„Billig ist out“

Thomas Stolletz, Geschäftsführer von Poco
"Die Baumärkte sind kein Wettbewerb für uns, Konkurrent sind allein Roller, Boss und Skonto", erzählt der Geschäftsführer von Poco,Thomas Stolletz .
Foto: Rudolf Wichert

Poco expandiert, Poco macht Discount und Poco macht DIY. Müssen die Baumärkte vor Poco Angst haben?

Nein. Wir sind ja ein Möbler. 60% unserer Sortimente sind Möbelsortimente. Der Anteil reiner DIY-Sortimente liegt nur bei 4 bis 5%. Dazu kommen natürlich noch Sortimente wie Bodenbeläge, Heimtextil, Haushaltswaren oder Geschenkartikel. Wir beobachten die Baumärkte natürlich. Sie vermarkten beispielsweise ebenso wie wir Laminat.

Haben Sie von der Praktiker-­Pleite profitiert?

Sehr stark. Vor allem im DIY- und Heimtex-Bereich haben wir deutlich mehr Umsatz gemacht. Im letzten Jahr haben wir aber zunehmend festgestellt, dass der Markt sich wieder verteilt hat. Die freien Standorte sind ja wieder besetzt. Nun bekommen wir hier Gegenwind.

Haben Sie auch Praktikermärkte übernommen?

Ja, wir haben sechs Märkte von Praktiker und Max Bahr erworben und bis auf einen in Flensburg auch wieder eröffnet. Den haben wir an Tedox vermietet.

Was ist das Besondere an Poco?

Poco ist ein Discountunternehmen im Bereich Einrichten und Renovieren. Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir bei den Themen Einrichten und Renovieren das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Für wie viele Poco-Märkte ist in Deutschland Platz?

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Das komplette Interview finden Sie auf baumarktmanager-select zum Downloaden.

05.09.2016