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Absatz von Bodenbelägen und Parkett durch Corona gebremst

Im Jahr 2019 konnte der Markt für Bodenbeläge und Parkett ein konstantes Wachstum verzeichnen. Wegen der Corona-Krise lässt sich dieser positive Trend 2020 allerdings nicht fortführen, wie eine Marktstudie zeigt.

Im Baumarkt gibt es eine unzählige Fülle an Bodenbelägen. Hier kommt der Fachverkäufer mit der richtigen Beratung ins Spiel.
Aufgrund der Corona-Krise wurden im Jahresverlauf weniger Bodenbeläge verkauft.
Foto: Bmm

Laut Branchenradar.com wuchsen die Erlöse der Hersteller von Bodenbelägen und Parkett im vergangenen Jahr noch um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 2,75 Milliarden Euro, was vor allem dem Wohnbau geschuldet war. Verglichen mit 2018 stieg insbesondere der Herstellerumsatz mit Designbelägen und Vinylparkett. Hier lag das Plus bei fünf Prozent. Auch Parkett war gefragt, was zu einem Umsatzanstieg von 2,8 Prozent führte.

Wie eine aktuelle Auswertung von Branchenradar.com zeigt, dreht sich die positive Marktentwicklung in diesem Jahr voraussichtlich signifikant ins Minus. Das Forschungsinstitut rechnet am Gesamtmarkt mit einem Erlösrückgang um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Grund nennt Branchenradar.com die zeitweisen Schließungen im Handel aufgrund der Corona-Pandemie. Der Rückgang zieht sich vermutlich durch alle Warengruppen, trifft jedoch objektlastige Produktsegmente wie textile Bodenbeläge, Laminat und klassische elastische Bodenbeläge härter als Parkett, Designbeläge und Vinylparkett, so die Einschätzung.

Marktentwicklung  Bodenbeläge und Parkett
Marktentwicklung Bodenbeläge und Parkett total in Deutschland (Herstellerumsatz in Mio. Euro).
Foto: Branchenradar.com

29.06.2020