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Arbeitsbekleidung muss erklärt werden

Viele Hobbyheimwerker sehen Arbeitsschutzbekleidung als Nebensächlichkeit an, da das Wissen darüber sehr gering ist. Die Hersteller erkennen dieses Problem und liefern die richtigen Informationen für eine erfolgreiche Beratung.

Arbeitskleidung von Blåkläder
Der Hersteller Blåkläder bietet eine robuste Fleecejacke aus winddichtem und atmungsaktivem Material an. Wasserabweisende Verstärkungen schützen vor Schmutz und Abrieb an beanspruchten Stellen. Alle Reißverschlüsse sind verdeckt, um sie vor Schmutz zu schützen.
Foto: RM

Die Hersteller sehen Arbeitsschutz und die entsprechende Kleidung im Trend: „Wir stellen nach wie vor fest, dass Heimwerker immer komplexere Aufgaben selbst in Angriff nehmen; dies vor allem, weil sie Freude an der handwerklichen Tätigkeit haben, vielleicht auch als Ausgleich zu allen Bürotätigkeiten und Ausflügen in digitale und virtuelle Welten, “ erklärt beispielsweise ein Sprecher des Multitechnologiekonzern 3M.

Das Unternehmen stellt eine Vielzahl von Arbeitsschutzprodukten her, die auch in den Baumärkten vertrieben werden. Beim Handel sieht 3M die Verpflichtung seriös zu informieren. Das Hauptaugenmerk der Heimwerker gelte meist dem spannenden Projekt selber, Arbeitsschutz werde nur am Rande berücksichtigt. „Dies, weil zum einen das notwendige Wissen fehlt und zum anderen die Meinung vorherrscht, dass man sich bei nur gelegentlichen Arbeiten nicht unbedingt schützen muss. An der notwendigen Sensibilisierung zu beiden Punkten arbeitet 3M zusammen mit seinen Handelspartnern“, so das Unternehmen.

Der Trend des Selbermachens greift unterdessen auch auf jüngere Neuhandwerker über. Diese reizt zwar die selbst gestellte Aufgabe, das entsprechende Know-how zur Umsetzung des Projekts fehlt aber oft, wahrscheinlich auch aufgrund anderer Ausbildungs-Schwerpunkte. Baumärkte haben an diesem Punkt die Chance mit Tipps und Tricks beratend zur Seite zu stehen. Dazu gehört in der Folge auch die Beratung zum korrekten Arbeitsschutz für das gewählte Heimwerker-Projekt.

Information über alle Kommunikationswege

Die entsprechende Ansprache sollte über alle Kommunikationswege erfolgen: Am POS, in Printmedien oder online, je nach Vorliebe des Heimwerkers. Wie der Hersteller 3M festgestellt hat, findet die Informationsphase zu einem Projekt im DIY-Bereich in vielen Fällen zunächst online statt; danach folgt aber häufig ein persönlicher Besuch im Baumarkt, um sich zu vergewissern, ob die angestellten Recherchen stimmen. Danach wird im stationären Handel oder online bestellt.

Arbeitsschutzprodukte sind nicht mehr verstaubte, unbequeme oder gar störende Gegenstände, dafür hat beispielsweise auch der Anbieter Engelbert Strauss mit seinen Marketingkampagnen gesorgt. Die „Klamotten kommen bei der jungen Zielgruppe cool rüber“, das heißt, sie entsprechen in punkto Tragekomfort und Design allerhöchsten Ansprüchen, was die Akzeptanz bei Heimwerkern – wie auch Profis – entscheidend erhöht und so auch eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Sensibilisierungs-Kampagnen ist. Hersteller wie 3M können zum Beispiel auf das Produktportfolio aus seinem Profikunden-Bereich zurückgreifen und bringen die geeignetsten Produkte in den Baumarkt.

„Wir stellen fest, dass immer mehr Heimwerker Freude an DIY-Aufgaben bekommen und daher auch immer komplexere Aufgaben in Angriff nehmen. Zusammen mit unseren Baumarkt-Partnern sollte es uns daher online und am Verkaufspunkt gelingen, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig korrekter, guter Schutz auch bei DIY-Tätigkeiten ist – man kann sich als Heimwerker nicht nur ein bisschen schützen,“ erklärt Marcel London, Channel Leader DIY 3M Central Europe Region gegenüber BaumarktManager.

Elke Satta, Shopper Marketing Manager bei 3M ergänzt: „Unsere POS- und Online-Präsenz soll den Heimwerker dort erreichen, wo er sich mit seinem konkreten DIY-Projekt beschäftigt. Hier streben wir gemeinsam mit unseren Baumarkt-Partnern einen Ausbau von Zweit- und Saisonal-Platzierungen sowie Online-Empfehlungen und Ratgebern an.“

Markenware mit Qualität ist inzwischen nicht mehr nur in den Fachmärkten zu finden. Baumärkte, wie hier ein Let´s do it Markt der österreichischen 3 e-Gruppe, rüsten auf.

Tiefere Einblicke in neue Sortimente für den Baumarktkunden gibt es im Fachmagazin BaumarktManager. Jeden Monat berichtet die Redaktion ausführlich über verschiedene Themengebiete und gibt Tipps wie sie auf der Fläche präsentiert und verkauft werden können. Holen Sie sich jetzt das Jahres-Abo oder testen Sie das Heft für zwei Monate als Mini-Abo.


16.01.2020