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Aus BEZ wird nun Eurobaustoff

Die Ära der Wiener BEZ-Baustoff-Einkaufs-Zentrale GmbH neigt sich dem Ende zu – die Verbundgruppe wird zukünftig unter dem Namen Eurobaustoff Österreich GmbH, Wien, positioniert. Änderungen im Firmenbuch sind bereits beantragt.

Hartmut Möller Eurobaustoff
Hartmut Möller: „Wir machen jetzt den letzten Schritt zur Eingliederung unserer österreichischen Kollegen.“
Foto: Eurobaustoff

Dieser strategische Schritt sei die logische Folge auf die unternehmerischen Veränderungen Ende 2017 so die Unternehmen. 17 BauWelt-Gesellschafter und Holz+Co-Partner waren zur Eurobaustoff gewechselt. In der Folge wurde die Bad Nauheimer Kooperation alleiniger Gesellschafter der BEZ. Das Unternehmen beschäftigt heute drei Mitarbeiter. Die Geschäftsführung liegt bei Hartmut Möller, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Eurobaustoff ist. Neu seit 1. Oktober ist dagegen der Unternehmenssitz, der sich nicht mehr im 14. Bezirk Wiens befindet, sondern im MGC Office Park, 3. Bezirk.

Zur Erinnerung: Gegründet worden war die BEZ 1997 in Wien. Ein Jahr zuvor waren BauWelt und die damalige Interbaustoff eine länderübergreifende, strategische Partnerschaft eingegangen. Nun wollten beide eine weitere Verbundgruppe aufnehmen, die Öbau. Als separate Gesellschaft gründeten diese drei schließlich die BEZ. BauWelt und Öbau hielten jeweils 49 Prozent der Anteile, die Interbaustoff 2 Prozent. Sieben Jahre später beschlossen die Öbau-Gesellschafter, ihre Einzelhandels-Aktivitäten über das Franchise-Modell der Hagebau Österreich abzudecken. Daraufhin wurde vonseiten der beiden anderen BEZ-Gesellschafter die Trennung auch auf Großhandelsebene vollzogen. BauWelt und Eurobaustoff wurden so zu gleichwertigen Partnern mit jeweils 50 Prozent Kapitalanteil und je einem Geschäftsführer – Walter Fröhlich und Wolfgang Sauvage.

„Mit dem jetzigen Antrag auf Namensänderung machen wir den letzten Schritt zur Eingliederung unserer österreichischen Kollegen“, betont Hartmut Möller gegenüber der Presse. „Die neuen Partner können das Wissen unserer Mitarbeiter in der Zentrale nutzen, die hundertfach geprobten Projekte und Konzepte für sich individualisieren. Und wir können zukünftig den Namen Eurobaustoff auch in Österreich für unsere Gesellschafter aktiv in die Waagschale werfen.“

20.12.2018