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Baumärkte verzichten flächendeckend auf Sonntagsöffnung

Die deutschen Baumarktbetreiber lassen ihre Geschäfte in der Corona-Krise sonntags geschlossen. Das teilte der Branchenverband BHB mit. In Bayern und Sachsen müssen Baumärkte zunächst komplett dicht machen.

Hauptgeschäftsführer BHB Dr. Peter Wüst
Verbandschef Peter Wüst
Foto: BaumarktManager

„Die überwiegende Anzahl der Branchenhändler hat aktuell signalisiert, dass sie die vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit zur Erweiterung der Öffnungszeiten auf Sonntage nicht umsetzen wird“, sagt Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB).

Nach Verbandsangaben nicht sonntags öffnen werden Geschäfte von: Obi, Hornbach, Hagebau, Bauhaus, Toom, Globus, Knauber, Hellweg, Bauvista, Eurobaustoff, Hammer „und andere“. Die Öffnung in der Woche sei ausreichend, so der BHB unter Berufung auf die Unternehmen, um die Grundversorgung sicherzustellen und gleichzeitig die gewünschte Entzerrung zu erreichen.

Bayern und Sachsen untersagen Baumarkt-Öffnung

Unterdessen haben die Landesregierungen von Bayern und Sachsen beschlossen, dass Bau- und Gartenmärkte in den beiden Bundesländern während der Corana-Krise vorläufig komplett schließen müssen. Begründet wird mit dies mit „dem nahen Kontakt bzw. den Menschenansammlungen, die in diesen Geschäften herrschen“. Ausnahmen gibt es für Gewerbekunden.

23.03.2020