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Baumarkt-Immobilien kosten im Schnitt 10 Millionen Euro

In Deutschland sind nach einem Bericht der „Immobilien Zeitung“ 2019 bei Verkäufen von rund 40 Baumärkten rund 400 Millionen Euro umgesetzt worden. Das Transaktionsvolumen erreicht damit das Niveau von 2018. Experten hatten deutlich mehr erwartet.

Bauhaus Wandsbek
Baumarkt-Immobilien mit prominenten Betreibern sind nicht günstig.
Foto: Bauhaus

„Zwei Portfoliotransaktionen, die wir im Markt gesehen haben, haben sich auf dieses Jahr verschoben, und weitere Baumärkte waren Teil eines Fachmarktzentrums und falen daher nicht in die Berechnung des Transaktionsvolumens für Baumärkte“, sagte Sandra Ludwig, Head of Retail Investment Germany von JLL, der „Immobilien Zeitung“. Die Immobilienexperten hatten für 2019 mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von rund 700 Millionen gerechnet.

Die Kaufpreisfaktoren bewegen sich JLL zufolge zwischen 18,5 plus bei Baumärkten der Spitzenklasse (Mietvertrag über 15 Jahre mit Betreibern wie Bauhaus, Hornbach oder Obi) und knapp unter 10 (bei Laufzeit über drei Jahre an „provinziellem Standort“).

12.02.2020