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Baumschulbranche fordert Stärkung der „grünen Infrastruktur“

In seinem Positionspapier zur Bundestagswahl 2021 hat der Bund deutscher Baumschulen (BdB) acht zentrale Handlungsfelder zur Zukunftssicherung der Baumschulwirtschaft identifiziert und seine Erwartungen an die künftigen Bundestagsabgeordneten formuliert.

Helmut Selders Bund deutscher Baumschulen
Helmut Selders
Foto: BdB

In folgenden Bereichen erwartet die Interessenvertretung konkrete Maßnahmen von der Politik: Absicherung der Branche bei Naturgefahren, Anpassungen der steuerlichen Rahmenbedingungen, Sicherung der bestehenden hohen Qualitätsstandards, adäquate staatliche Flankierung der Modernisierungsbestrebungen der Baumschulbranche, Stärkung und Förderung beim Export von Gehölzen, Ausbau der Forschung, entschlosseneres Handeln gegen den Klimawandel und den Erhalt der biologischen Vielfalt.

„Wir durchleben gerade bewegende Zeiten, die uns unter anderem vor Augen führen, wie wichtig die grüne Infrastruktur für das Wohlergehen aller ist. Es sind die Baumschulen, die diese Infrastruktur überhaupt ermöglichen, indem sie die Gehölze für Stadt, Land und Forst, für öffentliche und private Pflanzenverwender produzieren“, kommentiert BdB-Präsident Helmut Selders das Positionspapier.

„Um die Baumschulwirtschaft zukunftsfest zu machen, bedarf es politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen. Denn wenn die Baumschulbranche floriert, floriert auch unsere Gesellschaft, im wahrsten Sinne des Wortes. Deswegen appellieren wir an die Abgeordneten des 20. Bundestags, Maßnahmen für die Stärkung der Baumschulbranche und somit der grünen Infrastruktur in Deutschland zu ergreifen.“

08.06.2021