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BayWa kommt gut durchs 1. Halbjahr

Der Münchner Konzern konnte das Ergebnis im ersten Halbjahr 2020 in allen operativen Segmenten steigern. Als Grund für die positive Entwicklung nennt BayWa den hohen Anteil systemrelevanter Geschäftsaktivitäten.

Baywa
Die Baywa trotzt bisher der Krise.
Foto: BayWa

Das operative Ergebnis (Ebit) des Konzerns verbesserte sich auf 53,8 Millionen Euro (Vorjahr: 52,2 Millionen Euro). Der Konzernumsatz lag mit 8,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,4 Milliarden Euro) nahezu auf Vorjahresniveau. Das Unternehmen profitierte nach eigenen Angaben vor allem von der vorherrschenden guten Baukonjunktur sowie einer großen Nachfrage nach Obst, Landtechnik und Heizöl. „In einem von der Corona-Pandemie geprägten und gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld hat die BayWa ihre Grundversorger-Funktion in den Bereichen Agrar, Bau und Energie erfolgreich erfüllt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz.

Das Segment Bau profitierte von einem verstärkten Online-Verkauf und erhöhte den Umsatz um 13,1 Prozent auf 876,8 Millionen Euro (Vorjahr: 775,3 Millionen Euro). Das Ebit lag bei 17,2 Millionen Euro (Vorjahr: 7,0 Millionen Euro). Über Online-Bestellungen seien neue Kundengruppen auf das BayWa Sortiment ausgewichen, als die Bau- und Gartenmärkte in einigen Bundesländern coronabedingt zeitweise schließen mussten, heißt es in einer Mitteilung. Davon hätten fast alle Sortimentsbereiche profitiert. Da viele Menschen in diesem Jahr Urlaub und Freizeit eher im eigenen Garten oder Zuhause verbringen, sei vor allem der Absatz mit Produkten aus dem Bau- und Gartenbereich gestiegen.

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der COVID-19-Krise blickt Lutz optimistisch in die zweite Jahreshälfte: „In Summe dürfte die Geschäftsentwicklung der BayWa noch einmal deutlich Fahrt aufnehmen.“

06.08.2020