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Die richtige Werkstatteinrichtung

Eine solide Werkstatteinrichtung, von der funktionalen Werkbank bis zum vielseitigen Aufbewahrungssystem, schafft die Basis für viele erfolgreiche Arbeiten und Projekte. Gleichzeitig bietet sie dem Handel die Gelegenheit, von Beginn an langfristige Kundenbindungen zu knüpfen.

Der Werkzeugkasten braucht das richtige Werkzeug, damit die gewünschten Projekte umgesetzt werden können.
Der Kunde wünscht sich beim Einrichten seiner Werkstatt die richtige Beratung.
Foto: Conmetall Meister

Werkstatteinrichtung wird in der Branche dem Sortimentsbereich Werkzeuge und Maschinen zugerechnet, der sich bei der Umsatzentwicklung weiter dynamisch zeigt: Um 3,6% konnte diese Sparte im Jahresvergleich 2016/17 zulegen. Auch die BHB-Daten für die erste Hälfte diesen Jahres bestätigen mit einem Plus von vier Prozent diesen Trend.

Die Werkbank mit Zusatzfunktionen, Lochwandsysteme oder Werkstattschränke sind nicht unbedingt im Brennpunkt der Aufmerksamkeit am Point of Sales. Dort dominieren vielfach, auch werblich herausgestellt, neueste Werkzeugmaschinen, generell Technik. Im Bewusstsein vieler Anwender ist die Austattung von Werkstatt oder Hobbyraum eher zweitrangig, alte Küchenschränke oder ein ausgedienter Schreibtisch scheinen ihren Zweck auch zu erfüllen.

Beratung beim Werkzeug am PoS

Ein Umdenken kommt hier oft erst durch den anschaulichen Vergleich: Wer eine Einrichtung erleben kann, die professionellen Ansprüchen genügt, kann auch ermessen, wie viel leichter, zielgerichteter und auch sicherer sich damit arbeiten lässt. Und genau hier kann der stationäre Handel seine Stärke als „Showroom“ zum Anfassen ausspielen. Denn die Qualität und Funktionalität einer Werkstattausstattung erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Sie will erklärt, vermittelt – und nicht zuletzt auch erfahren werden. Stärkere Stahlbleche, solide Verarbeitung und beispielsweise auch hochwertig gelagerte Schubladenauszüge, die auch nach Jahren noch leichtgängig laufen, haben ihren Preis.

Gegenstand einer aktiven Beratung sollten natürlich auch die individuellen Gegebenheiten sein: Die Größe und Lage des verfügbaren Raums ebenso wie die Art der Arbeiten, die in Angriff genommen werden sollen. Hobbytischler benötigen eine andere Grundausstattung als Renovierer oder Modellbauer. Besonders dann, wenn Kunden an einer kompletten Erst- oder Neuausstattung Interesse zeigen, ist eine eingehende Bedarfsermittlung in der Beratung angezeigt. Mit einer bedarfsgerechten Werkstattlösung werden Renovierer und Heimwerker verstärkt zu eigenen, auch größeren Projekten motiviert. Gleichzeitig lässt sich hier der Grundstein legen für eine langfristige Kundenbindung, sozusagen einer Partnerschaft von Beginn einer Heimwerker-Karriere an.

Mehr Informationen zur richtigen Beratung bei der Werkstatteinrichtung für den Fachverkäufer, finden Sie in Baumarktwissen 01/17.

Zu baumarktwissen

03.01.2019

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