zurück

bevh: Interaktiver Handel im Aufwind

Umsätze und Erlöse im Interaktiven Handel in Deutschland haben in den letzten zwölf Monaten wieder zugenommen, das Geschäftsklima zeigt sich erneut deutlich verbessert. Das meldet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh).

bevh logo

Das Konjunktur- und Geschäftsklima im deutschen Online- und Versandhandel hat sich laut der aktuellen Trendauswertung „Die Wirtschaftslage im deutschen Interaktiven Handel B2C 2016/2017“ des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) deutlich verbessert und ist weiterhin um Einiges positiver als in der deutschen Gesamtwirtschaft. Die Entwicklung korrespondiert mit der in einer Gesamtsicht wieder stärkeren Umsatzentwicklung im Interaktiven Handel in Deutschland und spiegelt auch die im Gesamtjahr 2016 robuste Konjunktur der deutschen Wirtschaft wider.

Der Trend ist in diesem Jahr einheitlich: Sieben von acht Teilindikatoren weisen eine deutlich positive Tendenz auf. Auftragseingang, Umsatz und Ertrag werden deutlich positiver bewertet als im Vorjahr. Zudem wurde die insgesamt gute Umsatz- und Ertragsentwicklung im Interaktiven Handel der letzten Monate durch einen weiteren Anstieg der Verkaufspreise flankiert (aktuell: 37 Prozent; +7 Punkte).

Auch die Investitionsbereitschaft der interaktiven Händler erreicht einen neuen Höchstwert (seit 2012) und liegt mehr als 30 Punkte über dem Vergleichswert für die deutsche Gesamtwirtschaft. Insbesondere nehmen Investitionen für Innovationen (44 Prozent; +10 Punkte) und zur Kapazitätserweiterung (38 Prozent; +8 Punkte) wieder deutlich zu. Nur die aktuelle Personallage wird von den Unternehmen leicht schlechter bewertet als noch im letzten Frühjahr.

„Von dem „latenten konjunkturellen Pessimismus“ des Vorjahres ist nicht mehr viel zu spüren“, so Ralf Zirbes, Geschäftsführer Boniversum. „Der Interaktive Handel befindet sich weiterhin auf „Wachstumskurs“ und blickt optimistisch in die Zukunft.“ Für 2017 kann ein Gesamtumsatz von knapp 60 Mrd. Euro im Onlinehandel erwartet werden. Der Onlinehandel als „starker Wachstumstreiber des Handels“ legt im 1. Quartal 2017 mit einem Plus um knapp 10 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2016 zu.

07.07.2017