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BHB: „Unnötige Belastungen vermeiden“

Mit Blick auf die politische Diskussion zur Eindämmung der Corona-Pandemie warnt der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) vor „überzogenen Lockdown-Szenarien“ und möglichen zusätzlichen Belastungen für Händler.

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Foto: BHB

„Wir leisten selbstverständlich unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie“, sagt BHB-Hauptgeschäftsführer Peter Wüst. Er warnt davor, die Lage für die Baumarkthändler „unnötig zu verschärfen“ sowie vor „überzogenen Lockdown-Szenarien“, die für die Branche „ebenso unnötig gefährlich wie Nebenschauplätze wie Lieferketten- oder Kassengesetze“ seien.

Mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) tritt der BHB Forderungen entgegen, bei steigenden Fallzahlen die Aktivitäten des Einzelhandels erneut einzuschränken, „da aufgrund der wirksamen Sicherungskonzepte beim Einkaufen keine Hotspots entstünden“. Der BHB unterstützt den HDE auch in seinem Vorschlag für ein sogenanntes Belastungsmoratorium für den Handel. Wüst: „Unsere Unternehmen haben derzeit alle Hände voll zu tun, unter erschwerten Bedingungen den Warenfluss und die Organisation der Standorte sicherzustellen, damit wir den Versorgungsauftrag erfüllen können.“

In dieser „herausfordernden Situation“ sei man darauf angewiesen, „dass die Politik unnötige, zusätzliche Belastungen vermeidet“, beispielsweise die kurzfristige Umsetzung eines Lieferkettengesetzes oder die Ablehnung der von den Bundesländern erweiterten Frist bei den Fiskalkassen.

15.10.2020

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