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Bosch vermeldet stabile Umsätze

Nach vorläufigen Zahlen erzielte das Unternehmen im Jahr 2019 einen Umsatz von rund 78 Milliarden Euro. Bosch will den Fokus künftig vor allem auf die Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien legen.

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Foto: Bosch

Die Konjunkturschwäche und der Einbruch der Automobilproduktion hätten zwar Spuren hinterlassen. Die breite Aufstellung von Bosch wirke jedoch stabilisierend und helfe, bestehendes Geschäft auszubauen und neues zu erschließen, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung anlässlich der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen. "Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage investieren wir weiter in wichtige Wachstumsfelder.“

Allein 2020 will das Unternehmen mit Sitz in Gerlingen mehr als eine Milliarde Euro für die elektrifizierte, automatisierte und vernetzte Mobilität der Zukunft aufwenden. „Das laufende Jahr bleibt für viele Unternehmen herausfordernd, insbesondere in der Automobilbranche und im Maschinenbau – und somit auch für Bosch“, erklärte Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung. Dennoch wolle man in den für das Unternehmen wichtigen Branchen und Regionen stärker als die Märkte wachsen. Zudem werde Bosch weiter konsequent an seiner Ertragskraft arbeiten und Produktionskapazitäten anpassen.

30.01.2020