zurück Gerüchte aus der Branche

Erfahren Sie was in der DIY-Branche im April gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Branchengeflüster vom April:

  • Die Umsatzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr der deutschen, österreichischen und der Bau- und Heimwerkermärkte
    in der Schweiz kommuniziert der BHB regelmäßig im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz (siehe unser Bericht ab Seite 36). Bis dahin sind die Daten für gewöhnlich unter Verschluss. In diesem Jahr gab es nun aber ein Leck: Zwei Zahlen waren bereits vor der Pressekonferenz an die Öffentlichkeit gedrungen – rausposaunt erstaunlicherweise vom Mitarbeitermagazin der Rewe-Gruppe, zu der bekanntlich Toom gehört. Das kam nicht überall gut an. Muss der BHB jetzt einen Maulwurf in den eigenen Reihen
    jagen? Nein, nein, offenbar „nur“ ein Abstimmungsproblem. Soll nicht wieder vorkommen, heißt es.
  • Christian Kleff ist nicht mehr Leiter der Unternehmenskommunikation der EDEGruppe. Er ist angeblich nach Duisburg zur Unternehmerverbandsgruppe gewechselt. Dort fungiert er wohl als Leiter Kommunikation und Marketing und ist zudem Mitglied der erweiterten Geschäftsführung.
  • Die Geschäfte des Toom-Baumarkts im thüringischen Mühlhausen scheinen nicht mehr so gut zu laufen. Daher soll der Standort wohl am 11. Mai dieses Jahres geschlossen werden. Für die 28 Mitarbeiter des Marktes sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden wurden. Gleiches Szenario in Biberach: Mangels wirtschaftlicher Perspektive will Toom im Mai den dortigen den B1-Discount-Baumarkt schließen. 19 Mitarbeiter sollen von dieser Maßnahme betroffen sein.
  • 30 verschiedene Artikel im Wert von rund 300 Euro im Warenkorb – das wünscht sich der Baumarktbetreiber von all seinen
    Kunden. Jedoch nicht, wenn der „Kunde“ versucht, seinen gesamten „Einkauf“ an der Kasse vorbeizuschleusen. Im österreichischen Wels hat ein Gauner tatsächlich sein gesamtes Diebesgut im Umfang von 30 Artikeln in und unter seiner
    Kleidung versteckt. Allerdings ging er den Ladendetektiven auf den Leim. Die stellten dann zusammen mit der Polizei im Fahrzeug des Schurken noch weitere Beute sicher, die er zuvor in zwei anderen Baumärkten stibitzt hatte.
  • Hornbach feiert Jubiläum. 25 Jahre! Und zwar ist im Jenaer Ortsteil Lobeda seit einem Vierteljahrhundert ein Hornbach-Markt am Netz. Von den 81 Mitarbeitern, die heute in der Filiale an der Brüsseler Straße tätig sind, waren 24 Kolleginnen und Kollegen schon bei der Eröffnung am 9. März 1994 dabei. Mehrfachjubiläum also. Wer in diesen Tagen in der Jenaer Gegend unterwegs ist, sollte einen Abstecher zum Markt in die Brüsseler Straße machen. Zum Jubiläum sind einige Veranstaltungen im Markt und auf dem Parkplatz geplant. Stichwort Grill-Show …
  • Ikea hat schon einige Male versucht, sich in der Handelsszene als Pionier für Ökologie und Nachhaltigkeit zu positionieren. Schon in 2012 starteten die Schweden damit, Solarmodule zu verkaufen. Jetzt sollen in Deutschland alle Ikea-Standorte mit E-Ladesäulen ausgestattet werden. Mit 14 Filialen ist man bereits gestartet, bis Ende März sollen bundesweit alle 53 Filialen den Kunden die Möglichkeit zum Aufladen bieten. Kostenlos, wie es heißt. Experten rechnen vor, dass dann monatlich 45.000 E-Autos auf den Ikea-Parkplätzen Ökostrom tanken können, was zu 520 Tonnen weniger CO2 in der Atmosphäre führt. Die Investition für die Stromtankstellen bei Ikea soll rund 6 Millionen Euro betragen.
  • Miriam Werner ist von Sagaflor, dem Verbund von Gartencentern und Tierhandlungen, ins Saarland zu Globus-Baumarkt gewechselt. Werner bringt einiges an Baumarkterfahrung mit: Mehr als elf Jahre hat sie bei Toom im Category Management gearbeitet, danach war sie dann für drei Jahre bei Praktiker in ähnlicher Funktion tätig.
  • Im vergangenen Jahr hat Hornbach keine neue Big Box in Deutschland eröffnet. Möglicherweise starten die Pfälzer in 2019 einen 12.000er in Mainz-Kastel im Gewerbegebiet Petersweg Ost.

  • Zahlreiche Angebote erreichten Unternehmer Knut Bauer nach der Veröffentlichung in der lokalen Presse. Bauer will im thüringischen Stadtroda einen kleinen Bau- und Heimwerkermarkt eröffnen, hat aber noch keine geeignete Immobilie dafür gefunden. Das Konzept sieht vor, dass es in dem kleinen Baumarkt alle wichtigen Materialien geben soll, die man für Reparaturen, kleine Umbauten oder Modernisierungen am Haus benötigt. Das Interessante dabei: Der Markt besteht letztlich aus einem Zusammenschluss von bis zu fünf (Handwerks-)Unternehmen, die sich unter einem Dach mit ihren jeweiligen Dienstleistungen und Warenangeboten ergänzen. Jedem Unternehmen will Bauer in dem Markt eine Fläche von bis zu 50 Quadratmeter bereitstellen. In Stadtroda werden die neuen Flächenkonzepte kreiert …

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31.01.2019