zurück Gerüchte aus der Branche

Erfahren Sie was in der DIY-Branche im November gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Branchengeflüster vom November:

  • Im Oktober berichteten wir an dieser Stelle noch vom BHB-Baumpflanz Battle zwischen Kai Kächelein und Franz-Peter Tepaß, den Kächelein hauchdünn für sich entschied. Inzwischen ist der Manager bei der Hagebau ausgeschieden (siehe Seite 36/37), wirkt
    damit auch nicht mehr im Verband. Fast 10 Jahre war Kächelein bei der Hagebau, vorher bei Obi, Bauhaus und Baywa. So einer schlägt bestimmt wieder in der Branche auf. Nur wie schnell? Die Chef-Verträge der Hagebau sollen hinsichtlich Wettbewerbsverbot recht strikt formuliert sein.
  • Hornbach stellt sich gegen Amazon, so lautete zusammengefasst der Beitrag, den Wirtschaftskorrespondent Carsten Dierig in der Tageszeitung ,,Die Welt“ veröffentlichte. Hornbach habe sich gegen eine Kooperation mit dem US-Konzern entschieden und sehe
    sich gegenüber dem Tech-Giganten sogar im Vorteil. „Wir wollen die bessere Alternative sein“, sagte Albrecht Hornbach der Zeitung und zeigte sich selbstbewusst. „Wir können es uns leisten, selbstständig und damit auch Herr unserer eigenen Daten zu bleiben.“ Immerhin habe Hornbach seine großen Märkte in der Hinterhand. „Wenn wir die Verknüpfung von Technik und Filialen
    hinbekommen, können wir ein gewichtiger Wettbewerber für Amazon sein.“
  • Soziales Engagement des Hagebau-Gesellschafters Wertheimer? Der Unternehmer hat einer lokalen Zeitung zufolge einen Scheck über rund 2.600 Euro aus einem Kuchenverkauf an die Brettener Kindertagesstätten des Trägervereins Schneckenhaus übergeben. Wie in dem Bericht zu lesen ist, hätten die Eltern und Erzieher der Schneckenhäuser Bretten, Sprantal, Rinklingen und des Schneckenhäuschens Bretten fleißig mitgeholfen und viele Kuchen gespendet. Die Firma Wertheimer hätte den Kitas zu deren Herbstfest lediglich die Möglichkeit gegeben, einen Kuchenverkauf durchzuführen. Das erscheint beim zweiten Hinschauen aber dann doch ein wenig knausrig...
  • Um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist es derzeit ja nicht besonders gut bestellt. Vor allem vorne sind Ladehemmungen zu beklagen. Wie sollen denn auch Tore fallen, wenn sich die Hoffnungsträger für den Sturm mehr im Baumarkt als auf dem Trainingsplatz aufhalten? Schalke-Offensivmann Mark Uth, der zuletzt in Spielen der Nations League zum Einsatz kam,
    erklärte gegenüber einer Sportzeitung: „Ich war gerade im Baumarkt, um Holz für meinen Kamin zu kaufen, da rief er mich an, der Jogi Löw.“ Wir möchten dem Kicker zurufen: „Herr Uth, demnächst im Wald das Kaminholz selber schlagen. Das gibt Kraft und Kondition. Dabei aber auf die Beine aufpassen …“
  • Die Unternehmen der Rewe Group, darunter auch die Baumarktkette Toom, ermöglichen ihren Kunden seit geraumer Zeit, beim Bezahlen an der Kasse zusätzlich Geld abzuheben. Toom bietet den Service seit 2010. Ein Mindesteinkaufswert von 20 Euro war
    allerdings bisher die Voraussetzung. Seit Oktober liegt der Mindesteinkaufswert nun bei nur noch 10 Euro.
  • Der ehemalige Praktiker-Baumarkt in Kriftel, ziemlich direkt an der Autobahn 66, steht seit vielen Jahren leer, das Gelände liegt brach. Das soll sich angeblich bald ändern: Die Baumarktkette Toom möchte an dieser Stelle einen neuen Baumarkt errichten, der
    noch im kommenden Jahr eröffnet werden soll. Es heißt, der Mietvertrag mit den Grundstückseigentümern sei bereits unterschrieben, der Abriss der alten Praktiker-Bude sei genehmigt, und das Baugenehmigungsverfahren läuft. Vor etwa vier Jahren soll sich Konkurrent Bauhaus schon für diesen Standort interessiert haben. Irgendwie kamen die Behörden damals nicht richtig in die Gänge, sodass die Mannheimer das Interesse verloren.
  • Wie die Immobilienzeitung berichtet, plant Hornbach die Ausgabe eines neuen Bonds mit einem Volumen von 350 bis 400 Millionen Euro. Die Vorbereitungen dazu werden wahrscheinlich im zweiten Halbjahr 2019 anlaufen. Grund für die Maßnahme sei unter anderem die Refinanzierung der im Februar 2020 fällig werdenden 250-Millionen-Euro-Anleihe. Hornbach will die Emission möglichst früh vollziehen, da die EZB sich in 2019/20 voraussichtlich von ihrer Niedrigzinspolitik verabschieden wird.
  • Unglaubliche Szenen müssen sich abgespielt haben bei der Ladies Night im Hellweg-Baumarkt Falkensee. Sage und schreibe 370 Teilnehmerinnen wurden gezählt, und man muss sich fragen, welche Versprechungen der Marktleiter hat machen müssen, dass der Gestaltungs-und Bastelabend im Baumarkt derartigen Zuspruch gefunden hat. Die Frage ließ sich beantworten: Richtig „zur Sache“ sei es gegangen, nachdem das Männerballett des Nauener Karnevals Clubs „Blau-Weiß“ die improvisierte Bühne betreten hatte. Man vermutet, um die daheim gebliebenen Männer zu beruhigen, hätten die Damen dem Lokalreporter mehrere Geldscheine zugesteckt, damit dieser auch noch irgendetwas von Umtopfen, Wandgestaltung, Holzbearbeitung, Laminatverlegen, Sanitärinstallation und Fliesenlegen zu Papier hätte bringen sollen.

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03.12.2018