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Erfahren Sie was in der DIY-Branche im März gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Presseschau März:

  • Obi hält am Standort Herford fest. Das meldet die „Neue Westfälische“ unter Berufung auf Stadtangestellte. Die Baustelle für den neuen Obi-Markt an der Salzufler Straße in Herford steht derzeit still. Hintergrund ist ein Steit über den Ausbau einer Zufahrtsstraße. Der Bauherr, die Schoofs-Gruppe aus Kevelaer, hatte zuletzt damit gedroht, das Vorhaben platzen zu lassen. Nun haben sich alle Beteiligten an einen Tisch gesetzt und Umstimmigkeiten offenbar ausgeräumt. Der Obi-Markt soll voraussichtlich im Frühjahr 2021 eröfnet werden.
  • Im westfälischen Hamm haben Mitarbeiter eines Baumarkts einen Mann erwischt, der acht Zierfische stehlen wollte. Laut Polizei hatte sich der 34-Jährige die Tiere in der Aquaristikabteilung „abfüllen“ lassen, um sie dann in einer Tasche an der Kasse vorbeizuschmuggeln. Der Langfinger flog jedoch auf und kassierte eine Anzeige wegen Ladendiebstahls. Die zwei Welse und sechs Mollys im Gesamtwert von 76 Euro wurden zurück in ihre Aquarien gebracht. Was der Mann mit den Fischen vorhatte, wurde nicht bekannt.
  • Erfolgreicher als der Fischdieb waren Unbekannte, die ebenfalls in Hamm zuschlugen: Wie die Polizei mitteilte, erbeuteten die Täter aus einem Baumarkt insgesamt 19 Mähroboter. Schaden: rund 13.000 Euro. Das Verpackungsmaterial und die Sicherungen der Ware wurden auf dem umzäunten Außengelände des Marktes sichergestellt. Wie genau die 19 Mähroboter unbemerkt den Weg aus dem Baumarkt fanden, versucht die Polizei zu ermitteln. Bei dem Diebesgut handelt es sich um Geräte verschiedener Marken und Preisklassen.
  • Im oberbayerischen Peiting will die Firma Kaes einen großflächigen V-Baumarkt samt Waschstraße ansiedeln. Doch dagegen regt sich Widerstand: Nachdem Gemeinderäte bereits Bedenken wegen des Flächenverbrauchs und der Verkehrserschließung vorgebracht hatten, wurde nun ein Bürgerbegehren initiiert. Wie Lokalmedien berichten, will die Initiative erreichen, dass die Gemeinde ihre Zusage für das Grundstücksgeschäft mit Kaes zurücknimmt.
  • Zwei bewaffnete und maskierte Räuber sollen in Krefeld vor einem Baumarkt einen Geldtransporter überfallen haben. Die Unbekannten seien mit einem Geldkoffer entkommen, teilte die Polizei mit. Die Täter bedrohten den Ermittlern zufolge zwei Sicherheitsleute mit Waffen. Bei der Tat habe es keine Verletzten gegeben. Ihr Fluchtauto sollen die Unbekannten einige Straßen weiter angezündet haben, es sei komplett ausgebrannt. Eine Fahndung nach den Männern, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, sei erfolglos geblieben.
  • Wie der KEP-Dienstleister UPS bekannt gab, rückt Carol Tomé zum 1. Juni dieses Jahres an die Spitze des Unternehmens vor und löst David Abney in der Funktion als Chief Executive Officer ab. Tomé ist zwölfter CEO von UPS und die erste Frau an der Spitze des Unternehmens. Sie war zuvor Executive Vice President und Chief Financial Officer beim US-Baumarktriesen The Home Depot. Ihr Verantwortungsbereich umfasste dort die Unternehmensstrategie, die Finanzen und die Geschäftsentwicklung.
  • Schüsse in einem Baumarkt in Trier: Wie lokale Medien berichteten, war ein junger Mann in den Laden gestürmt, bedrohte die Angestellten mit einer Pistole und forderte die Herausgabe von Geld. Nachdem ein Kunde bemerkte, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte, feuerte der Täter zwei Mal und flüchtete ohne seinen Rucksack voller Geld. Passanten verfolgten den Mann und stellten ihn. Bei der Aktion wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Der Baumarkt musste kurzfristig geschlossen werden.
  • Feuer zerstört Hagebau-Lager in Herten
    Das Zentrallager der Hagebau im nordrhein-westfälischen Herten ist fast vollständig niedergebrannt. Welche Auswirkungen der Großbrand auf die Lieferkette der Hagebau haben wird, war zunächst unklar. Wie die Verbundgruppe auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, sollten die vier anderen Logistikzentren neue Tourenpläne machen, um den Ausfall von Herten zu kompensieren. Schwerpunkt des 86.000 Quadratmeter großen Betriebs (davon 22.000 Quadratmeter überdacht) war Fliese. Zudem lagerte in Herten auch Baumarkt-Ware, unter anderem Importartikel aus Asien. Der Schaden liegt im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Der Lagerbetrieb ist aufgrund der Rußbelastung nicht mehr möglich. Brandursache war ein technischer Defekt. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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01.08.2019