zurück Gerüchte aus der Branche

Erfahren Sie was in der DIY-Branche im Juli gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Branchengeflüster vom Juli:

  • Dass Ralf Meistes Ende dieses Jahres bei Dachser ausscheidet, haben wir bereits an dieser Stelle berichtet. 45 Jahre war er beim Logistik-Dienstleister weshalb nun alle Welt davon ausgeht, dass Meistes in Rente geht. Geht er aber nicht. Möglicherweise wird es eine Art Teilruhestand mit Nebenbeschäftigung. „Irgendwas mit Logistik …“, munkelt man.
  • Dublin ist in einigen Bereichen ein verdammt teures Pflaster. Das haben vielleicht einige Besucher der 7. Global DIY Summit bei der Bestellung eines Guinness im Pub festgestellt. Aber sicher auch die Veranstalter: Alleine die Stromkosten sollen sich im Dubliner Convention Centre auf satte 18.500 Euro belaufen haben, dem fünffachen der Energiekosten von Barcelona. Da wundert es im Nachhinein nicht mehr, dass Teilnehmern des Gala-Abends bei der Bestellung eines Fläschchens Sprudelwasser 7,50 Euro in Rechnung gestellt wurden.
  • Weniger auf der irischen Insel als vielmehr hinter schwedischen Gardinen hätten einige Teilnehmer des Global DIY Summit und der Dubliner Storetour die ehemaligen Geschäftsführer der Friboss Handelsgesellschaft vermutet. Die Möbelgroßhandelsfirma ging Ende 2015 in die Insolvenz, 2016 wurde dann der Betrieb eingestellt. Den drei Ex-Geschäftsführern wurde Insolvenzverschleppung, Bilanzmanipulation und betrügerischer Bankrott vorgeworfen. Insgesamt soll es um eine Schadenssumme von 27 Millionen Euro gehen. Ins Kittchen sind Gauner schon wegen geringerer Vergehen gekommen. Dass zumindest einer der drei Geschäftsführer sich auf freiem Fuße befindet, davon konnte man sich in Dublin überzeugen.
  • Das gehört sich nicht: Mit offener Hose hat ein Mann wohl im Baumarkt im niederbayrischen Eggenfelden gestanden und dann vor einer Kundin onaniert. Ob sich der Mann durch besonders erotische Sortimente im Markt, wie sie beispielsweise durch den Film „Shades of Grey“ bekannt wurden, hat inspirieren lassen, ist nicht bekannt. Laut der Lokalpresse hat die Polizei vor allem nach Zeugen gesucht, nach dem Täter wohl offenbar weniger.
  • „20 Prozent auf alles – außer auf Tiernahrung“
    Über diesen Werbeslogan regte sich fast die gesamte Baumarktbranche doch noch bis zum Jahr 2013 auf. Mit der Pleite von Praktiker hatten die „ruinösen Preisschlachten“ wie es damals hieß, dann auch ein Ende. Dachten wir. „20 % Rabatt auf alles“, schallte es nun kürzlich aus Peine. Der dortige Globus Baumarkt hat mit seiner Rabattaktion dafür gesorgt, dass die Kunden den Markt regelrecht stürmten und später auch noch die Polizei gerufen werden musste, weil der Verkehr vor dem Markt zusammenbrach. Es heißt, die 20-Prozent-Aktionen von Globus seien in Deutschland gar nicht so selten.

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01.08.2019