zurück Gerüchte aus der Branche

Erfahren Sie was in der DIY-Branche im September gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Branchengeflüster vom September:

  • In Goslar soll der Toom-Markt geschlossen werden. Das bestätigte die Kölner Unternehmenszentrale der „Goslarer Zeitung“. Die Entscheidung sei „aus wirtschaftlichen Gründen“ gefallen, hieß es. Schluss wird im Dezember sein.
  • In Gütersloh ist Hornbach schon präsent, allerdings wollen die Pfälzer in der Miele-Stadt offenbar etwas größer auftreten. Gegenüber dem derzeitigen Standort an der Hans-Böckler-Straße hatte ein Betrieb der Milchkooperation Friesland Campina Ende Februar seine Produktion eingestellt. Hornbach scheint erster Anwärter, das 53.000 Quadratmeter große Grundstück zu kaufen, um darauf neu zu bauen. Aus Gütersloh heißt es, Handelskette und Stadt seien in Gesprächen, was Verkauf und Genehmigung betrifft.
  • Bauhaus ist gerade dabei, in Dresden an der Dohnaer Straße ein neues Fachcen­trum zu errichten. Dies sei völlig am tatsächlichen Bedarf der Stadt vorbeigeplant, heißt es von verschiedenen Lokalpolitikern, aber auch von einigen Bürgern. Die Bevölkerung sei mit den bestehenden elf Baumärkten hinreichend versorgt, einen zwölften benötige niemand, so der Tenor. Richtig ist, dass in der knapp 550.000 Einwohner zählenden Sachsenmetropole vier Obi-, drei Toom-, zwei Hornbach-Märkte, ein Globus- und ein Hammer-Markt am Netz sind, aber eben noch kein Bauhaus. Das heißt, Dresden ist vielleicht mit Baumärkten überversorgt, jedoch nicht mit Fachcentren.
  • Der Hela-Markt im badischen Müllheim wird erweitert. Die Verkaufsfläche wächst von 8.000 auf 14.000 Quadratmeter. Nach dem Umbau wird der Baumarkt nicht mehr unter Hela, sondern unter Globus firmieren. Das Unternehmen investiert bis zu 15 Millionen Euro.
  • Für großes Aufsehen in lokalen und überregionalen Medien sorgte kürzlich ein Stier: Das Tier namens „Gerhard“ war samt weiteren Rindviechern von einer nahe gelegenen Weide ausgebüchst und durch den Obi-Markt im bayerischen Raubling spaziert. Im Netz sind zahlreiche Fotos und Videos von dem tierischen Ausflug zu sehen. Im Baumarkt zog es Gerhard offenbar ausgerechnet in die Grillabteilung. Doch statt die Messer zu wetzen, reagierten die Mitarbeiter besonnen. Sie schlossen zunächst die Türen, damit sich nicht auch noch die Gerhard begleitenden Kuh-Damen Zutritt verschaffen konnten. Ein Angestellter schnappte sich eine Leiste aus dem Regal und dirigierte den Stier durch den Drive-in aus dem Baumarkt. Verletzt wurde bei dem Ausflug glücklicherweise niemand und es ging auch nichts zu Bruch.

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01.08.2019