zurück Gerüchte aus der Branche

Erfahren Sie was in der DIY-Branche im Mai gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Branchengeflüster vom Mai:

  • Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf ist im letzten Jahr in einen Baumarkt in Nittenau eingebrochen. Nicht nur einmal, nein, gleich fünf Mal. Offenbar sagten dem Tunichtgut die gewöhnlichen Öffnungszeiten zwischen 8.00 Uhr morgens und 20.30 abends nicht so besonders zu. Das hohe Interesse an Baumarktprodukten ist ja grundsätzlich zu begrüßen, dass der Mann bei einem Beutegut im Wert von lediglich 600 Euro einen Gesamtschaden von ca. 4500 Euro verursacht hat, ist jedoch zu verurteilen.
  • Bauhaus ist auf Expansionskurs. Unter dem Motto „Kompetenz braucht Fläche“ sucht das Mannheimer Handelsunternehmen Baugrundstücke in allen Ländern, in denen es bereits vertreten ist. Die Grundstücke sollen mindestens 30.0000 groß sein und sich in sehr gut frequentierten Verkehrslagen im Einzugsbereich größerer Städte befinden. Von Interesse sollen auch bestehende Gewerbeimmobilien oder Fabrikhallen sein. Bauhaus bietet im Gegenzug eine faire Bewertung der Immobilie sowie eine einfache und diskrete Abwicklung.
  • Eigentlich ist es traurig, aber auch lustig: Die nordrheinwestfälische Polizei steht überall in der Kreide. Über 20.000 offene Positionen soll es bei Tankstellen, Werkstätten, Immobilienbesitzern, Ärzten (für Blutproben!) und sonstwo geben. Sogar die Baumarktkette Obi habe nicht einmal mehr einen Eimer Farbe auf Rechnung rausrücken wollen, „weil zunächst die offenen Rechnungen bezahlt werden müssten“. Grund für die „schlechte Zahlungsmoral“ soll ein fehlerhaft arbeitendes neues Rechnungswesen sein.
  • Der Sonderpreis-Baumarkt in Flöha soll zwischenzeitlich seine Pforten geschlossen haben. Der Betreiber desd Marktes hatte seinen Kunden per handgeschriexbenen Schild verkündet, dass der Markt auf Grund von technischen Störungen vorerst geschlossen bleibt. Kunden, die von der lokalen Presse vor der verschlossenen Tür befragt wurden, meinten festgestellt zu haben, dass drinnen im Store die Waren an allen Ecken und Enden fehle.
  • Was macht eigentlich Stephan Würzburg? Es ist schon ein paar Jahre her, als Würzburg Bereichsleiter Marketing bei Obi war. Danach war er Head of Marketing der Bekleidungskette New Yorker und jetzt fungiert Stephan Würzburg als Standortleiter und Managing Partner bei der Geomarketingagentur UM Retail in Nürnberg. Die Migros-Gruppe hat zwischenzeitlich die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben 2017 verzeichneten die Schweizer mit 28.1 Mrd. Franken ein mageres Umsatzplus von 1.2 Prozent. Das Ergebnis steht jedoch erheblich unter Druck. Der Gewinn reduzierte sich 2017 um weitere 24.2 Prozent auf 503 Mio. Franken. Schweizer Handelsexperten behaupten, Migros unterschätze die Konkurrenz gerade aus Deutschland. Lidl und Aldi im Lebensmittelbereich, sowie Obi, Bauhaus und Hornbach bei den Baumärkten machten einfach den besseren Job, heißt es inoffiziell.
  • Der Ahrensburger Hagebaumarkt macht dicht. Nach 33 Jahren läuft der Mietvertrag für den Hagebau-Gesellschafter aus. Gut möglich, dass dort wieder eine Baumarktkette den Zuschlag erhält

  • Das hatte sich Jens Voss, Leiter des Wittenberger „Toom“-Baumarktes, etwas anders vorgestellt. Er wollte seine Filiale an einem Sonntag im April für einen so genannten „Blumenverkaufssonntag“ öffnen. Der findige Marktleiter wollte sich eine „Gesetzeslücke“ zunutze machen: In Deutschland ist es erlaubt, Blumen und Brötchen an jedem Sonntag zu verkaufen. Die Stadt Wittenberg hat dann etwas genauer hingeschaut und sich neben den Blumen wohl auch für das Restsortiment des Baumarktes interessiert. Das war dann wohl nichts …
  • Der Elektrowerkzeuganbieter Positec hat offenbar einen neuen Marketing- und Vertriebschef: Michael Bayer soll seit Anfang dieses Jahres bei den Kölner angeheuert haben. Bayer war zuvor bei Metabo, dann lange bei Festool, Kress, und Fischer, dann bei der Fema GmbH und jetzt eben bei Positec.
  • Die Sonderpreis Baumärkte expandieren stetig. Seit 2013 konnte der Franchisegeber Fishbull - Franz Fischer Qualitätswerkzeuge GmbH die Zahl der Märkte von rund 130 auf aktuell 230 steigern. Allein in diesem März feierten neue Märkte in Ribnitz-Damgarten, Schillingsfürst, Klipphausen und Bad Harzburg Eröffnung. Anfang April folgten zwei weitere in Rastatt und Babenhausen. Wie die Plattform Franchiseportal.de meldet, richtet sich das Franchise-Angebot von Sonderpreis Baumarkt vor allem an qualifizierte Handwerker und Kaufleute, die Erfahrung im Umgang mit Kunden und Zahlen mitbringen. Für eine derartige Partnerschaft mit Sonderpreis Baumarkt wird von dem jeweiligen Bewerber angeblich eine Summe von 36.000 Euro als Eigenkapital gefordert.

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07.06.2018