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Briggs & Stratton: Deutsches Management zuversichtlich

Briggs & Stratton hat in den USA die Planinsolvenz angemeldet. Mit dem neuen Partner KPS Capital Partners will man die Geschäfte fortführen. Mit Blick auf den europäischen und deutschen Markt überwiegt Optimismus.

Briggs & Stratton
Briggs & Stratton hat in den USA Insolvenz angemeldet.
Foto: Briggs & Stratton

"Im Zuge unserer Bemühungen zur Refinanzierung um die Zukunft von Briggs & Stratton sicherzustellen, platzierte KPS Capital Partners ein Angebot zur Akquirierung aller Vermögenswerte von Briggs & Stratton. Diese Übernahme wird im Zuge eines Chapter 11 Prozesses zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes abgewickelt - einem sogenannten '363 sale'. Internationale und damit auch die europäischen Ländergesellschaften sind von dem Chapter 11 Verfahren nicht betroffen, da dies einen rein US- bezogenen Prozess beschreibt ", erklärt Florian Mayer, Senior Director Sales & Marketing für Europa, Naher Osten und Afrika bei Briggs & Stratton, gegenüber unserem Schwestertitel Motorist. Die Ländergesellschaften seien lediglich Teil der Akquisition. Das Geschäft liefe weiter und man würde seine Kunden wie gewohnt bedienen, versichert Mayer weiter. Mehr noch: "Wir verfolgen weiterhin die Umsetzung unserer strategischen Neuausrichtung, speziell in den Bereichen Batterie und Akku Technologie sowie unseren Commercial Power Motoren", versichert der Manager.

Stabilität im europäischen Markt zugesichert

Demnach will Briggs & Stratton weiter in die Elektrifizierung und das Angebot an Batterie- und Akku-Technologie für professionelle und anspruchsvolle Anwendungen, den Rental Markt sowie effiziente Commercial Power Benzinmotoren investieren. Insgesamt blicke man sehr zuversichtlich in die Zukunft. Mayer: "Wir sind auf unser Tagesgeschäft fokussiert und kümmern uns um unsere bestehenden und potentiell neuen Kunden wie eh und je. Unsere getroffenen Kundenvereinbarungen, Gewährleistungen und Kundenprogramme bleiben bestehen und behalten ihre Gültigkeit. Unsere Kunden sollen und werden im operativen Geschäftsbetrieb von den Prozessen, die im Hintergrund ablaufen, nicht beeinträchtigt werden und keine negativen Auswirkungen spüren. Im Gegenteil, wir konzentrieren uns auf die Zukunft und arbeiten mit unseren Partnern bereits an künftigen Projekten, neuen Produkten und Kampagnen um unser Geschäft nachhaltig und profitabel weiterzuentwickeln."

28.07.2020