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Keine Corona-Einbrüche in Rumänien

Baumarktbetreiber in Rumänien waren 2020 nicht von Geschäftsschließungen betroffen und haben das Pandemie-Jahr dementsprechend gut überstanden. Trotz Corona-Krise gingen etliche Neueröffnungen an den Start. Vor allem der Marktführer hat kräftig expandiert.

Der Parlamentspalast in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, früher als „Haus des Volkes“ bekannt, ist eines der flächenmäßig größten Gebäude der Welt.
Der Parlamentspalast in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, früher als „Haus des Volkes“ bekannt, ist eines der flächenmäßig größten Gebäude der Welt.
Foto: Pixabay

Der rumänische DIY-Markt, mit einem Volumen von rund 3 Milliarden Euro, ist seit Jahren auf Wachstumskurs, angetrieben von höheren Einkommen, dem Wunsch der Verbraucher nach Verschönerung der eigenen vier Wände und einem zunehmenden Interesse an Gartenarbeit.

2019 konnte ein Umsatzzuwachs von mehr als 10 Prozent erzielt werden, wie der Branchendienst „bricoretail.ro“ berichtet. Selbst 2020 verlief für die Baumarktbetreiber positiv, da sie während der Lockdowns im Frühjahr und Herbst nicht von Geschäftsschließungen betroffen waren. Auch die hohe Eigenheimquote, laut Eurostat mit 96 Prozent die höchste in Europa, ist für die Branche nach wie vor von besonderer Bedeutung, ebenso wie die Neigung der Besitzer, Reparaturen und Verschönerungen selbst durchzuführen. Die Betreiber berichten zum Teil von überdurchschnittlichen Umsatzzuwächsen, wobei sich das Onlinegeschäft besonders stark entwickelt habe.

Die Zahl der Baumärkte ist 2020 weiter gestiegen. Die Top Fünf Dedeman, Leroy Merlin, Brico Dépôt, Arabesque/Mathaus und Hornbach zählten nach sechs Neueröffnungen insgesamt 143 Standorte. Allein in der Hauptstadt Bukarest sind sie inzwischen mit 24 Niederlassungen vertreten. Vor allem der Marktführer Dedeman hat kräftig expandiert. Das seit 1992 im DIY-Geschäft aktive Unternehmen schickte vier Outlets an den Start, obwohl die vor einigen Jahren ausgegebene Zielmarke von 50 Filialen längst erreicht ist. Das Investitionsvolumen belief sich auf 63 Millionen Euro.

Wie sich der Umsatz auf die einzelnen Ketten verteilt hat und wer weitere Investitionen geplant hat, erfahren Sie in der Ausgabe 03.2021 vom Fachmagazin BaumarktManager. Hier geht es zum E-Paper.

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24.03.2021