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Den Projektkunden stärker im Fokus

Die Bautätigkeit wird auch in 2019 weiter ansteigen. Das erklären die Vertreter der beiden Verbände HDB und ZDB. Aber nicht nur Handwerk und Industrie sollten von diesem Boom profitieren, sondern auch die Baumärkte.

BHB Kongress Teipel
Klaus Peter Teipel: „31 Prozent der relevanten Zielgruppe wollen ihre Projekte selber durchführen.“
Foto: BHB

„Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum der Bautätigkeit im neuen Jahr auf hohem Niveau fortsetzen wird und erwarten für 2019 ein nominales Umsatzplus im Bauhauptgewerbe von 6 Prozent. Der Umsatz erreicht damit ein Niveau von 128 Mrd. Euro.“ Das erklärten gestern die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Dipl.-Ing. Peter Hübner, und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Dipl.-Ing. Reinhard Quast, auf der gemeinsamen Jahresabschluss-Pressekonferenz in Berlin.

Für den Wohnungsbau gehen die Verbände im laufenden Jahr von einem nominalen Umsatzwachstum von 6,5 Prozent aus. Für 2019 wird ein weiteres deutliches Wachstum von 5,5 Prozent erwartet. Im abgelaufenen Jahr sind rund 300.000 Wohnungen erstellt worden. Für das neue Jahr rechnen die Verbände mit 315.000 bis 320.000 Einheiten. Dass die Investitionen in „Betongold“ auch auf die Umsätze in den Bau- und Heimwerkermärkten positiven Einfluss haben können, davon sind Experten überzeugt. Klaus Peter Teipel erklärte beispielsweise auf dem BHB-Kongress in Bonn: „Zwar profitiert das Handwerk am stärksten von dem anhaltenden Bauboom, die Baumärkte haben allerdings die Chance, den Projektkunden stärker in ihren Fokus zu stellen. Potenzial ist vorhanden: 31 Prozent der relevanten Zielgruppe wollen ihre Projekte selber durchführen.“

18.12.2018