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„Denkwürdiges Geschäftsjahr“ für Hornbach

Der Umsatz des Bornheimer Baumarktkonzerns ist im Geschäftsjahr 2020/21 um 15,4 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro angewachsen. Die Corona-Pandemie und das daraus resultierende veränderte Verbraucherverhalten habe die Nachfrage kräftig angekurbelt.

Hornbach Schild Corona Virus Pandemie
Das Geschäftsjahr 2020/21 stand im Zeichen der Corona-Pandemie.
Foto: Hornbach

Die vorrübergehende Schließung von Geschäften in zahlreichen europäischen Ländermärkten konnte die positive Entwicklung von Hornbach im durch die Corona-Pandemie geprägten Geschäftsjahr 2020/21 nicht bremsen. Die Nachfrage nach Baumarktartikeln sei durchgehend deutlich höher als im Vorjahr gewesen, sodass Umsatzverluste schnell ausgeglichen werden konnten. Zudem seien die Umsätze aus dem Onlinehandel und mit gewerblichen Kunden deutlich angestiegen. „Hornbach ist in allen Regionen stärker gewachsen als der Wettbewerb. Die enge Verzahnung von stationärem Geschäft und Onlinehandel kam uns zugute. So waren wir in der Lage, die hohe Nachfrage trotz der Verkaufsbeschränkungen bestmöglich zu bedienen“, kommentiert Konzernchef Albrecht Hornbach.

Der Gruppen-Umsatz legte nach vorläufigen Zahlen um 15,4 Prozent auf 5,45 Milliarden Euro zu. Der größte operative Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG kletterte ebenfalls über die 5-Milliarden-Marke und erhöhte die Umsätze um 15,6 Prozent auf 5,12 Milliarden Euro. Flächen- und währungskursbereinigt stiegen die Umsätze der Bau- und Gartenmärkte konzernweit um 14,7 Prozent. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union (Baustoffhandel) verzeichnete ein Umsatzplus von 12,8 Prozent auf 338 Millionen Euro. Damit habe die Hornbach-Gruppe „die extremen Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich gemeistert“, verlautet aus Bornheim.

Click & Collect brummt

„Das Kundenverhalten hat sich durch die Coronakrise nachhaltig verändert. Ein schönes und sicheres Zuhause ist wichtiger geworden, zumal viele Arbeitnehmer auch in Zukunft häufiger im Homeoffice arbeiten werden. Der Bedarf an Renovierungen und Reparaturen ist spürbar gestiegen. Zudem haben in der Pandemie noch mehr Kunden die Vorteile von Onlinebestellungen und Click & Collect genutzt“, sagt Hornbach-Baumarkt-Chef Erich Harsch.

Trotz pandemiebedingter Mehrkosten verdiente Hornbach ordentlich. Den vorläufigen Zahlen zufolge erreichte das bereinigte Ebit konzernweit einen Wert von rund 325 Millionen Euro (+40 Prozent), im Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG rund 280 Millionen Euro (+50 Prozent).

23.03.2021

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