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Deutsche Umwelthilfe bei den Kölner Gesprächen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Baumarktbranche sind nicht unbedingt Freunde – aber das muss ja nicht so bleiben. Bei den Kölner Gesprächen von BaumarktManager am 26. September spricht Agnes Sauter, Bereichsleiterin Ökologische Marktüberwachung bei der DUH, über das Engagement der Organisation.

Deutsche Umwelthilfe DUH Agnes Sauter
Agnes Sauter, Bereichsleiterin Ökologische Marktüberwachung bei der Deutschen Umwelthilfe
Foto: DUH/Andreas Kochlöffel

Immer mal wieder geraten Unternehmen aus der Baumarktszene und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) aneinander. Baumärkte nähmen den Umwelt- und Verbraucherschutz nicht ernst, behauptet die Organisation mit Blick auf aus ihrer Sicht unzureichende Kundeninformation über Rücknahme- und Entsorgungsmöglichkeiten von schadstoffhaltigen Produkten. Regelmäßig kommt es zu sogenannten Testbesuchen in Baumärkten. Auch vor Unterlassungsklagen gegen Händler schreckt DUH im Zweifel nicht zurück. „Sanktionen gegen Hersteller und Inverkehrbringer von Produkten, die gegen bestehende Informationspflichten zum Schutz der Umwelt und der Verbraucher verstoßen, müssen wirksam und abschreckend sein“, sagt Agnes Sauter, Bereichsleiterin Ökologische Marktüberwachung bei der DUH.

Wieso und weshalb die Deutsche Umwelthilfe agiert wie sie agiert, erläutert sie bei den diesjährigen Kölner Gesprächen von BaumarktManager. Im Rahmen ihres Vortrags wird Agnes Sauter auch auf die übergeordneten Ziele der Organisation eingehen, die sich insbesondere für den Klimaschutz engagiert und in jüngster Vergangenheit unter anderem mit der Forderung nach Diesel-Fahrverboten und entsprechenden Klagen auf sich aufmerksam gemacht hat. Auch ein Böllerverbot für Privatleute in Innenstädten – Feuerwerk wird unter anderem in Baumärkten verkauft – hält die Deutsche Umwelthilfe aufgrund von Feinstaubbelastung für angemessen.

Miteinander ins Gespräch kommen

Stehen sich Baumärkte und die Deutsche Umwelthilfe wirklich unversöhnlich gegenüber? Oder gibt es vielleicht auch gemeinsame Interessen und die Notwendigkeit, mehr mit einander ins Gespräch zu kommen und sachlich Argumente auszutauschen? Das wollen wir tun: bei den Kölner Gesprächen am Donnerstag, 26. September 2019. Die Überschrift lautet: „Alarmstufe Grün! Wie Ökologie und Nachhaltigkeit den Einzelhandel und Druck setzen“.

Neben Agnes Sauter von der Deutschen Umwelthilfe wird Philipp Möller, geschäftsführender Gesellschafter des traditionsreichen Hamburger Handelsunternehmens Möller & Förster sowie Chef und Macher des innovativen DIY-Stores „Horst“ bei den Kölner Gesprächen auftreten.  

Die Anmeldung zu den 13. Kölner Gesprächen ist eröffnet. Sichern Sie sich einen Platz, diskutieren Sie am 26. September 2019 mit den Branchen-Playern der Baumarktszene und werden Sie Teil des Branchenevents.


Zur Anmeldung

09.04.2019