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Die neuen Badzimmer-Trends

Starke Impulse setzen die neuen Trends das eigene Badezimmer umzugestalten. Vielfältig wie kaum zuvor präsentieren sich Badmöbel, Waschbecken, Armaturen und Accessoires in diesem Jahr. Besonders auffällig: Funktionalität und Design haben die gemeinsame Schnittmenge gefunden:

Altersgerächte Bäder können auch schick sein.
Altersgerächte Bäder können auch schick sein.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

Barrierefreie Badezimmer sehen längst nicht mehr aus wie im Krankenhaus und nachhaltige Materialien kommen im modernen Gewand daher. Chic oder funktional – die Frage stellt sich also nicht mehr. Ebenfalls wird mutiger kombiniert, was immer sich kombinieren lässt. Allen voran der Materialmix, der kühle Texturen mit Naturmaterialen und viel Holz kombiniert. Ebenfalls beliebt ist die Kombination aus Naturstein und Holz.

Ein weiteres Trendthema ist Farbe. Einheitsweiß war gestern. Ausstattungen und Accessoires fürs Badzimmer präsentieren sich heute in vielfältigen Farbwelten. Von pastelligen Tönen in zartem Puderrosa oder blassem Mintgrün bis hin zu strahlendem Gelb oder knalligem Korallrot – die Auswahl ist riesig und mutig auf viele verschiedene Trends abgestimmt. Die zarten Farben wirken sehr freundlich und sind für belebende Akzente gut geeignet. Je nach Lust und Laune werden untereinander Farben kombiniert, als Farbakzent gezielt in Szene gesetzt oder durchgängig bis hin zum Handtuchhalter umgesetzt. Die neue Auswahl macht es möglich. Ob dezent oder auffällig, Farbe funktioniert besonders gut mit einem optischen Gegenspieler beispielsweise in Form eines Holzbodens.

Stimmungsvoll dunkel

Die neue Trendfarbe ist Grau.
Die neue Trendfarbe ist Grau.
Foto: Fackelmann

Grau ist das neue Weiß. Nuancen von Hell- und Steingrau oder warmes Beige-Grau setzen sich mehr und mehr als Standard durch. Dabei erweist sich Grau als ein wahres Kombitalent, das nahezu mit allen Farbrichtungen harmonisch zusammenpasst und immer ein sehr modernes Flair versprüht.

Gewagter und voll im Trend liegen auch dunklere Töne von Anthrazit bis Schwarz. Gerne wird auch hierbei mit Holz kombiniert. Gerade die dunklen Ausstattungen schaffen eine Bühne, um gezielte Highlights zu setzen, beispielsweise mit den gold- oder kupferfarbenen Armaturen oder indirekten Lichtquellen, die dem Bad einen Hauch von Luxus verleihen.

Auch hinsichtlich der Oberflächen tut sich was. Neben den schon seit Jahren aktuellen Hochglanzfronten feiern matte Fronten ein Comeback. Der gekonnte Wechsel unterschiedlicher Finishs sorgt auch bei Armaturen für reizvolle Details. Immer raffinierter werden auch die Verblendungen. Besonders deutlich wird dies bei Waschtischen oder Rinnenabdeckungen in der bodengleichen Dusche. Die klassischen runden Ablaufventile bekommen Konkurrenz von Ablaufrinnen, die sich hinsichtlich Form und Material komplett dem Becken oder der Wanne anpassen.

Schlankheitskur fürs Badezimmerdesign

Insgesamt wird die Formsprache von Armaturen und Badmöbeln klarer und minimalistischer. Der filigrane Look sieht edel aus und hat das Zeug zum Dauerbrenner. Was ganz den Vorstellungen der Verbraucher entspricht. Denn unabhängig von allen Trends und der neuen Mut zur Farbe ist für Installationen und kostspielige Investitionen im Bad vor allem Langlebigkeit gefragt. In der Kundenberatung sollte der Aspekt Haltbarkeit von Materialien entsprechend immer eine Rolle spielen.

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06.06.2019