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E/D/E vermeldet gestiegenen Paketversand im ersten Halbjahr

Das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler verzeichnet seit Jahresanfang ein höheres Paketaufkommen in seinem Logistik-Center in Wuppertal. Grund dafür sei auch das veränderte Bestellverhalten durch Corona.

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Foto: E/D/E

Das E/D/E verarbeitet bereits seit Jahren eine wachsende Paketmenge. Im Vergleich zu 2016 stieg das Paketaufkommen um 75 Prozent - ein Trend, der durch das veränderte Bestellverhalten aufgrund der Corona-Pandemie noch verstärkt werde. So nahm der Paketversand im zweiten Quartal 2020 um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr zu, meldet der Einkaufs- und Marketingverbund. Mehr als eine Million Pakete verließen bis zur Jahresmitte das Wuppertaler Lager.

Zentrallager-Funktionalität immer beliebter

Grund für diesen Trend sei, dass bei mittlerweile über 80 Prozent der Lieferungen Endkunden der Händler die Adressaten sind, erklärte das E/D/E. Gerade die umsatzstarken Mitgliedsunternehmen setzten auf die Zentrallager-Funktionalität, um die eigenen Prozesse zu vereinfachen, Kosten zu senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den jeweiligen überregionalen Marktführern zu verbessern. „Die weiterhin wachsende direkte Belieferung der Endkunden im Namen der Händler belegt unsere strategische Position: nämlich den Mittelstand prozessual und kostenseitig zu entlasten“, sagt Peter Jüngst, der für Logistik verantwortliche E/D/E Geschäftsführer.

Digitale Kanäle ebenfalls gefragt

Wachsende Umsätze und Nutzerzahlen weisen auch die digitalen Vertriebskanäle auf, die das E/D/E seinen Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stellt. Die Bestellvolumina der E/D/E Multishops, von denen über 280 bei den Händlern im E/D/E Verbund im Einsatz sind, haben in den ersten Monaten dieses Jahres erneut Höchstwerte erreicht und wiesen Wachstumszahlen im deutlich zweistelligen Bereich auf. Toolineo, der E-Commerce-Marktplatz des E/D/E, zeigt ebenfalls ein starkes Wachstum und verzeichnete bis zu 180 Prozent Plus auf Monatsbasis gegenüber dem Vorjahr.

26.08.2020