zurück

Eigenmarken: In der Pflicht

Eigenmarken sind für den Handel eine gute Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Wenn Händler zu Herstellern werden, lauern jedoch auch Risiken.

Eigenmarken
Selbst entwickelte Labels erzielen die höchste Marge beim geringsten Wettbewerb
Foto: bmm

Raus aus der Vergleichbarkeit, günstigere Preise, bessere Margen, flexiblere Sortimente, Unabhängigkeit von Markenherstellern - all das sind nachvollziehbare Gründe, warum Händler sich dazu entschließen, Produkte in Eigenregie anzubieten. Zumal es, wie vor allem im Online-Channel, immer häufiger geschieht, dass Markenhersteller ihre Ware über eigene Shops oder elektronische Marktplätze direkt an die Endkunden durchhandeln.

Mit dieser Wahrheit hat Stefan Grimm, Geschäftsführer der GKS Handelssysteme GmbH aus Solingen, die Besucher der Internationalen Aktionswaren- und Importmesse (IAW) in Köln im Rahmen des messebegleitenden Trendforums zum Thema Privat Label konfrontiert.

In seinem Vortrag zum Thema „Verdrängung im E-Commerce, so finden Händler ihren Platz und ihre Marge“, legte er unter anderem dar, wie Hersteller zunehmend zu Lasten des stationären Handels, aber auch anderer Online-Händler vertikalisieren. Die Hürden hierfür, resümierte Grimm, seien mit den technischen und logistischen Möglichkeiten enorm gesunken: Markenartikler nutzten immer häufiger die Option, ihre Ware über eigene oder fremde Onlineshops und E-Commerce-Plattformen zu vertreiben. So wie Bosch Powertools, die bereits auf Ebay mit einem eigenen Markenshop präsent sind, um ein Beispiel aus der DIY-Branche zu nennen.

Lesen Sie den gesamten Beitrag unter baumarktmanager select .

17.11.2016