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Eine ergonomische Werkstatteinrichtung

Eine Werkstatteinrichtung umfasst nicht nur Maschinen und Technik, sondern auch die richtige Ordnung, Ausstattung und Ergonomie. Der Baumarkt kann hier die richtige Beratung liefern.

Hornbach unterstützt seine Kunden bei der Warstatteinrichtung.
Die Grundausstattung jeder Werkstatt ist ausschlaggebend für effektives Arbeiten.
Foto: bmm

Hier kann die Beratung im Markt oder auch im Online-Chat sehr gut an die Basis-Infos anknüpfen, die auf der Online-Präsenz hinterlegt sind. Die gibt Hornbach zum Beispiel mit seinen „Tipps, die Ordnung schaffen“. Sie empfehlen unter anderem beschriftbare Werkbankgriffe für schnelle Orientierung, übersichtlich unterteilte Schubladen, Hängeschränke oder Schlitzpaneele mit verschieden großen Sichtboxen zum Aufbewahren von Kleinteilen. Und weiter: „Beliebig verstellbare Hängeschrank-Einlegeböden bringen Ordnung und machen flexibel. Lochwände mit Standard-Haken oder speziellem Zubehör zum Aufhängen von Werkzeugen schaffen den perfekten Überblick.“

Gute ergonomische Voraussetzungen, wie sie in Industrie und Gewerbe vorgeschrieben sind, empfehlen sich auch für die Arbeitsumgebung zu Hause. So zum Beispiel bei den Höhen der Arbeitsflächen. Sie sollten nicht nur der Körpergröße, sondern auch der jeweiligen Tätigkeit im Stehen angemessen sein. Die zuständige Berufsgenossenschaft empfiehlt hier für Feinarbeiten eine Arbeitshöhe von 95 bis 105 cm, bezogen auf eine Durchschnittsgröße von 177 cm. Für Geschicklichkeitsarbeiten wird eine Höhe von 85 bis 90 cm empfohlen, für Arbeiten mit hohem Kraftaufwand kann diese noch etwas niedriger sein. Ideal ist es, wenn ambitionierte Selbermacher über mehrere Arbeitsflächen mit entsprechendem Niveau verfügen, oder in eine höhenverstellbare Werkbank investieren. Für groß gewachsene Anwender bietet beispielsweise Friedrich Küpper auch Werkbänke mit einer Arbeitshöhe von 95 cm bzw. 100 cm – mit entsprechend höheren Seitenwänden bei gleicher Stabilität. Der Tradtionshersteller legt bei seinem Werkstattmobiliar Wert auf qualitative Standards: massive Buchenplatten als Arbeitsflächen, oder pulverbeschichtete Stahlbleche in einem Millimeter Stärke und drei wählbare Farbvarianten sind die Norm, wie Küpper-Geschäftsführer Matthias M.G. Kies betont.

Unebene Bodenflächen sind ebenfalls eine Anforderung, bei der Standardprodukte oft nicht ausreichen. Hailo hat hierfür ein spezielles Treppenpodest entwickelt. Das TP 1 bietet als Arbeitsplattform auf verschiedenen Treppen oder als Basis für Stehleitern vielseitige Anwendung. Variable Schienen mit Schnellverschluss ermöglichen in der Länge und Höhe eine flexible Anpassung des Podests an den jeweiligen Standort, die waagerechte Ausrichtung lässt sich mit der eingebauten „Libelle“ justieren.

Eine weitere Detaillösung hat sich Wagner Systeme im Segment der Transportroller einfallen lassen: Die einzelnen Kombi-Roller können wie Puzzleteile zusammengesetzt werden und lassen sich damit ohne Montage an die jeweils benötigte Ladefläche anpassen. Der Anbieter gewährt auf die mit dem „German Design Award 2019“ prämierten Kombi-Roller eine langjährige Garantie von bis zu 50 Jahren.

Insgesamt zeigt sich also: Der Bereich Werkstattzubehör hat nicht nur bei der Grundausstattung, sondern auch beim Zubehör viel Nutzwert zu bieten, der dem Kunden kommuniziert werden will.

Mehr Informationen zur richtigen Beratung bei der Werkstatteinrichtung und den Arbeitschutz für den Fachverkäufer, finden Sie im PoS-Schulungsmagazin "Baumarktwissen 01/17". Es ist erhältlich in unserem baufachmedien E-Shop.

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03.01.2019