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Eisenwarenmesse: Fischer und Wolfcraft sagen Teilnahme ab

Das Corona-Virus sorgt für weitere Absage von Ausstellern auf der Eisenwarenmesse (1. bis 4. März in Köln). Fischer und Wolfcraft bedauern die Absage, die Gesundheit der Mitarbeiter habe jedoch Priorität.

Eisenwarenmesse Halle Besucher
Besucher der Eisenwarenmesse im Jahr 2018
Foto: Koelnmesse

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen könne das Risiko für die Gesundheit der Messebesucher nicht eindeutig eingeschätzt werden und eine Ansteckung mit dem Virus sei nicht grundsätzlich auszuschließen, teilte Fischer mit. Die Eisenwarenmesse sei „eine sehr wichtige Plattform, um Produkte und Services zu präsentieren und sich mit Geschäftspartnern auszutauschen“. Wichtiger als wirtschaftliche Interessen sei aber die Gesundheit der eigenen Belegschaft und der Geschäftspartner.

Über die Absage der Messe hinaus reisen Fischer-Mitarbeiter aus China bis auf Weiteres nicht an andere Unternehmensstandorte außerhalb Chinas. Umgekehrt besuchen Mitarbeiter aus anderen Ländern zurzeit nicht die chinesischen Standorte des Unternehmens.

Wolfcraft will Messeneuheiten digital präsentieren

Auch für Wolfcraft hat der Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter oberste Priorität. „Daher haben wir die Entscheidung getroffen, die Teilnahme an der Eisenwarenmesse 2020 aufgrund einer möglichen Bedrohung durch das Corona-Virus abzusagen“, teilte das Unternehmen mit. „Selbstverständlich bedauern wir diesen drastischen Schritt, dennoch können wir es nicht verantworten, unsere wirtschaftlichen Interessen über das gesundheitliche Wohl der Menschen zu stellen, die die Marke Wolfcraft ausmachen und sie Tag für Tag mit Leben füllen. Auch gegenüber unseren Geschäftspartnern stehen wir in der Verantwortung. Wir hoffen daher auf Ihr Verständnis, dass die vereinbarten Messegespräche nicht im geplanten Rahmen stattfinden werden.“

Wolfcraft arbeitet „mit Hochdruck an einer digitalen Lösung, mit der wir unseren Partnern, Geschäftsfreunden und Anwendern die Präsentation unserer Messeneuheiten ermöglichen können“. Parallel zum Messestart am 1. März sollen die Informationen dann fließen.

Die Koelnmesse hatte Ende vergangener Woche in der Diskussion um das Corona-Virus mitgeteilt, dass die Eisenwarenmesse wie geplant vom 1. bis 4. März stattfindet. Es würden „alle sinnvollen präventiven Maßnahmen ergriffen“.

20.02.2020