zurück

EK/servicegroup: Bestmögliche Unterstützung für Einzelhändler

Der Einzelhandel wurde in den letzten Wochen stark in Mitleidenschaft gezogen. Um seinen Partnern unter die Arme zu greifen, bietet die Bielefelder Handelskooperation EK/servicegroup seit Beginn der Krise umfassende Unterstützung, auch im Bereich E-Commerce.

EK_Unterstuetzung_Corona
Die Verbundgruppe informierte die Handelspartner über aktuelle Ereignisse.
Foto: EK/servicegroup

Die EK/servicegroup war selbst von den Einschränkungen der letzten Wochen betroffen, weshalb Teile der Belegschaft in Kurzarbeit gehen mussten. Dennoch habe man sich auf allen Ebenen für die gut 4.000 angeschlossenen Einzelhändler stark gemacht, heißt es aus Bielefeld. Bereits vor den Geschäftsschließungen wurden die Partner über Sofortmaßnahmen zur Liquiditätssicherung wie Bank- und Vermietergespräche informiert und es wurden Musteranschreiben zu Themen wie Kurzarbeit, Ausnahmenregelungen, Soforthilfe oder Steuerstunden zur Verfügung gestellt.

„Liquidität für den Mittelstand“

Vor dem Hintergrund zunehmender finanzieller Engpässe im Einzelhandel formierte sich die EK darüber hinaus mit anderen Verbundgruppen zur Task Force „Liquidität für den Mittelstand“ im Mittelstandsverbund ZGV. Ziel war es, die Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit auf den Mittelstand zu lenken, damit die staatlichen Rettungsschirme dort aufgespannt würden, wo sie dringend gebraucht werden. Mit dem Moratorium der Aussetzung von Rechnungsbegleichungen für 30 Tage in Richtung Handel und Industrie warf die EK anschließend ihr ganzes Gewicht als Verbundgruppe in die Waagschale, erklärte die Handelskooperation. Für die Mitglieder habe diese Maßnahme eine spürbare Entlastung der angespannten Liquiditätslage bedeutet, so die EK.

E-Business stark gefragt

Weiterhin wurden Angebote wie der kurzfristige Aufbau von Online-Shops inklusive Anbindung an EK eigene und externe Marktplätze wie Amazon genutzt. Genauso wie Social Media-Kampagnen mit dem Aufruf, bei lokalen Händlern online zu kaufen und den Liefer- bzw. Abholservice zu nutzen. "Unsere Handelspartner haben hier großartig gearbeitet und in kürzester Zeit Strukturen geschaffen, die auch für die Zeit nach Corona wichtig sind“, sagte der Bereichsleiter EK Home, Jochen Pohle.

Öffnen oder nicht?

Die Unübersichtlichkeit der Entscheidungslage in den Bundesländern machte auch rechtliche Beratungen zur 800 qm-Verkaufsflächen-Thematik notwendig. Darüber hinaus stellte EK neue Software zur digitalen Personaleinsatzplanung in Zeiten von Kurzarbeit bereit, entwickelte eine neue App mit Checkliste zur Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Hygienemaßnahmen und schnürte Restart-Marketing-Pakete zur Wiedereröffnung. „Wir haben noch genug Pfeile im Köcher, um auch die nächsten Herausforderungen zu meistern. Und die werden ganz sicher kommen, denn wir stehen möglicherweise erst am Anfang der Pandemie", meint Pohle. "Nur wenn wir uns auch im Handel an die Kontaktbeschränkungen, Hygiene- und Abstandsregeln halten und die Lage so ernst nehmen wie sie ist, wird sich unser Land mittelfristig von der Corona-Ausnahmesituation erholen."

13.05.2020

BaumarktManager App: Immer auf den neuesten Stand

+In eigener Sache+ Die neuesten News der Baumarktbranche in der Hand. Dann holen Sie sich die BaumarktManager App für Android oder IOS!

icon google playstore  icon Apple App store