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Erster Paper-Bag für Blumenerde

Bei der IPM in Essen präsentierte Kleeschulte Erden eine nachhaltige Verpackungslösung aus Papier, die zu 100 Prozent plastikfrei ist. Damit will der Hersteller einen weiteren Schritt in Richtung Umweltschutz gehen.

Kleeschulte
Die Blumenerde im Paper-Bag ist 100 Prozent plastikfrei
Foto: Kleeschulte Erden

Mit dem innovativen Paper-Bag hat Kleeschulte Erden die nächste Hürde in Sachen Nachhaltigkeit genommen - die Erden und Substrate bestehen schon zu 95 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. „Im ersten Step bieten wir unsere Bio-Blumenerde torffrei im 5-Liter-Papierbeutel, somit 100 Prozent ohne Plastik, an. Strategisch hat der Handel mit dem Kleeschulte Paper-Bag die Chance, sich am Markt deutlich zu differenzieren und nachhaltig zu positionieren“, erklärte die Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte-Vrochte.

Anderer Herstellungsprozess

Der Feuchtigkeitsanteil der Blumenerde wird in einer Biotrocknungsanlage reduziert. „Versuche mit Endkunden haben gezeigt, dass diese die Erde gerne in einen Eimer füllen, bis zu einem Liter Wasser zugeben und vermengen“, sagte Vertriebsleiter Ralf Schilling. Die Verpackung wäre sehr gut angekommen und die Kunden hätten den kleinen Mehraufwand gerne in Kauf genommen.
Begleitet wurde das Kleeschulte-Team bei der Entwicklung von Michael Bierbaum, Experte für Ressourcen- und Energieeffizienz und zertifizierter Energieauditor.

Design für Naturinteressierte

Der Flachbodenbeutel aus kompostierbarem Recyclingpapier lässt sich mit einem Baumwollfaden verschließen. Das moderne Design unterstreicht den innovativen Charakter des Produkts. Der Verbraucher wird mit einem freundlichen „Du“ angesprochen, wie zum Beispiel: „Ja, Du machst Dir beim Mischen die Hände schmutzig. So ist das Leben …“. Die Argumente für umweltbewusste Gartenfreunde sind dabei in den Vordergrund gestellt und verständlich für Endverbraucher erklärt. Denn die Tests hätten ebenfalls ergeben, dass der Verbraucher mehr Hintergrundinformationen wünscht, zum Beispiel warum torffrei gut für die CO2-Bilanz ist, erklärt das Unternehmen.

14.02.2020