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Eurobaustoff startet positiv ins Geschäftsjahr

Auf der Eurobaustoff-Gesellschafterversammlung im Kölner Gürzenich tagten am vergangenen Freitag 450 Gesellschafter aus derzeit 475 Gesellschafterhäusern. Die Kooperation freute sich über einen guten Start ins Geschäftsjahr.

Eurobaustoff GV 2019
450 Eurobaustoff-Gesellschafter im Kölner Gürzenich
Foto: TS/RM Handelsmedien

Nach der Eröffnung durch Boy Meesenburg gehörte der Vormittag wie in den Jahren zuvor der Kooperations-Geschäftsführung. Jörg Hoffmann legte seinen ausführlichen Geschäftsbericht 2018 vor und gab bereits eine Hochrechnung für das erste Halbjahr 2019 ab. Nachdem Ende Mai der zentralfakturierte Umsatz schon um 13,5 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert liege, könne im ersten Halbjahr mit einer Verbesserung des Einkaufsvolumens um etwa neun Prozent gerechnet werden, so Hoffmann. Im letzten Jahr hatte der Einzelhandel einen Anteil von 10,3 Prozent am gesamten zentralfakturierten Umsatz von 6,44 Milliarden Euro.

Hartmut Möller thematisierte die aktuelle Situation der Baubranche, die Arbeit in den Warenbereichen, die Reaktionen aus der Lieferindustrie, das alltägliche Kräftemessen aller Beteiligten und die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer starken Fachhandels-Gemeinschaft. Er machte deutlich, dass dies zukünftig Konsequenzen im Einkauf und Folgen im Verhältnis zu gelisteten Lieferanten habe.

Dr. Eckard Kern als Vorsitzender der Geschäftsführung nahm die Zukunft des mittelständischen Baufachhandels ins Visier und zeigte Möglichkeiten der Gesellschafter auf, die ihnen durch den Dienstleistungscampus geboten werden. Als Meilensteine 2018 nannte er unter anderem die Integration der österreichischen BEZ-/Holz+Co-Gesellschafter, die Projektgruppe Logistik, die Neuausrichtung der Infokom und der Aufbau des B2X-Master-Klon. Als permanente Herausforderung sieht er die Überwindung der Informationsbarrieren innerhalb der Gesamtkooperation.

17.06.2019