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Eurobaustoff übertrifft Vorjahresvolumen

Die Eurobaustoff-Zentrale in Bad Nauheim meldet, dass sie bereits jetzt das Einkaufsvolumen aus dem Jahr 2017 in Höhe von 6,11 Milliarden Euro überschritten hat. Der Blick auf 2019 fällt optimistisch aus.

Eurobaustoff Geschaeftsfuehrung 2018
Zufrieden mit den aktuellen Zahlen: die Geschäftsführung bestehend aus Hartmut Möller, Dr. Eckard Kern und Jörg Hoffmann (v. l.)
Foto: Eurobaustoff

„Eine Ergebnisverbesserung für 2018 hatten wir eingeplant“, bestätigte Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Dass wir dies aber schon einen Monat vor Ablauf des Jahres erreichen würden, konnten wir nicht planen. Umso mehr freut uns die jetzige Entwicklung.“

Im ersten Quartal ging es bei der Eurobaustoff auf und ab: ein hervorragender Januar mit absoluten Spitzenwerten, ein normal durchwachsener Februar und anschließend ein eiskalter, schneereicher März mit zweistelligen Minuszahlen. Auch im zweiten Quartal erwischte es die Branche, aber auch die Bad Nauheimer Kooperation heftig mit einem Umsatzeinbruch im Mai. Nach der Ursache dafür wird Unternehmensangaben zufolge noch immer gesucht.

„Sicherlich haben wir das Jahr 2018 wie üblich konservativ geplant“, erklärte Dr. Kern. „Aber zu Jahresbeginn verließen ein großer Trockenbauhändler im Osten, zwei Baustoff- und ein Holzhändler in Österreich unsere Kooperation. Parallel wechselten ein Holz- und ein Tiefbauspezialist aus Bayern zur Eurobaustoff. Wie sich solche Veränderungen im Einkaufsvolumen dann auswirken, lässt sich schlecht planen, vor allem im ersten Jahr.“ Die Neuzugänge haben die Umsatzentwicklung dann doch deutlich mitgeprägt, was sich vor allem in den einzelnen Warenbereichen signifikant darstellen lässt. Für das Umsatzwachstum in der Kooperation sind sie aber nur zu einem geringeren Anteil verantwortlich.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung blickt optimistisch auf das kommende Jahr: „Die Baukonjunktur läuft weiter auf hohem Niveau, unsere Fachhändler sind gut aufgestellt, haben moderne Standorte, investieren kräftig weiter in Verkaufsflächen beziehungsweise Ausstellung und beteiligen sich jetzt aktiv an der Digitalisierung der Baubranche.“

30.11.2018