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„Alle brauchen Farbe“

Die Verbundgruppe Eurobaustoff will Umsatzpotenziale im Handel mit Farben, Lacken und Lasuren heben. Im Rahmen der Hausmesse Ende vergangenen Jahres wurden dazu neue Standort- und Vertriebskonzepte präsentiert.

Unübersehbar: der Konzeptstand auf der Hausmesse der Eurobaustoff
Das Konzept wurde auf der Hausmesse der Eurobaustoff vorgestellt
Foto: BaumarktManager

Im Interview sprach die Redaktion mit Einzelhandelschef Peter Abraham über die neuen Standort- und Vertriebskonzepte. Stefan Bartels

Baumarktmanager: Herr Abraham, beim Eurobaustoff-Forum 2019 haben Sie neue Vertriebskonzepte für das Sortiment Farbe präsentiert. Aus welchen Gründen stellen Sie dieses Sortiment besonders in den Fokus?

Peter Abraham: Die Gründe kurz und prägnant zusammengefasst: Alle brauchen Farbe. Der Häuslebauer ebenso wie auch der private Renovierer oder Modernisierer. Und bei den Profis sind es alle Gewerke, die mal mehr, mal weniger mit der Farbe arbeiten: Trockenbauer, Fliesenleger und GaLabauer, Zimmerleute und Montagebetriebe in großen Konzernen oder Hausmeister in Kommunen. Nicht zu vergessen die größten Berufsgruppen Stuckateure und Putzer sowie last but not least die Maler selbst. Alles zusammengerechnet ergibt für unsere Kooperation ein großes Wachstumspotenzial, das wir in den nächsten Jahren nutzen wollen. Und als Dienstleistungscampus, für den wir in der Zentrale stehen, sind wir prädestiniert, unseren Gesellschafterhäusern hier ein Angebot zu machen. Wir nennen es Farbe 2020. Dahinter steht ein Vertriebskonzept in drei Teilen: das Vertriebskonzept Baufachmarkt, das Vertriebskonzept Baufachhandel und das Cross-Selling-Tool Ausstellung unter dem Motto „Lust auf Farbe“.

BM: Wie hoch ist das Umsatzvolumen der Eurobaustoff im Bereich Farbe, und welche zusätzlichen Potenziale aufseiten der Gesellschafter sehen Sie hier?

Peter Abraham: Wir wissen, dass das Umsatzvolumen im deutschen Baufachhandel für die Sortimente Farbe und Putze bei 100 Millionen Euro liegt. Gemessen an unserer Marktpräsenz und -bedeutung haben wir noch nicht den Umsatzanteil erreicht, der uns eigentlich zustehen müsste. Es sind also Wachstumsreserven vorhanden, an die wir heranwollen. Dabei wollen wir uns den Trend in der Handwerkerschaft zunutze machen: One-Stop-Shopping. In Zeiten von verstopften Straßen und Fachkräftemangel eine logische Konsequenz.

BM: Sie unterscheiden zwei Konzepte: „FarbStudio“ und „FarbStudio Plus“. Was zeichnet die Konzepte jeweils aus, und wo liegen die wesentlichen Unterschiede?

Das FarbStudio ist das bewährte System, das wir schon vielfach in unseren Baufachmärkten umgesetzt haben. Es ist die erfolgreiche Lösung…

Wenn Sie das ganze Interview lesen wollen, finden Sie es in der Januar Ausgabe von BaumarktManager .

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29.01.2020