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Garden-Living profitiert auch in der Corona-Krise

Die Kaufwünsche für Garten, Terrasse und Balkon steigen trotz Corona-Krise weiter an. Dies hat die Agentur Marktmedia 24 in ihrem „Branchen-Report GardenLiving 2019/2020“ ermittelt.

Garden Living
Grillen bleibt ein wichtiger Faktor im Outdoor-Living-Segment.
Foto: Traeger

Laut der Studie stimuliert nicht nur der Frühling 2020 die Lust der Deutschen auf Garden-Living. Besonders in Corona-Zeiten wird das ganz private kleine Stück Natur auf Balkon, Terrasse und im Garten für viele zum wichtigsten Lebensraum. Schon früh wurde hier geputzt, verschönert und auch neu eingerichtet, heißt es von Marketmedia24 aus Köln. Vielerorts habe der Lebensmitteleinzelhandel die Grillsaison erfolgreich vorgezogen. 

Im „Branchen-Report Garden-Living 2019/2020“ spiegelt Marketmedia24 einen Markt, in dem die Umsätze seit 2010 klar zugelegt haben. Auch wenn zwischenzeitlich Wetterkapriolen sowie die stark unter Druck stehenden Verkaufspreise die Wachstumsdynamik in Grenzen halten. Trotzdem gaben die Deutschen in den letzten fünf Jahren im Jahresdurchschnitt jeweils 1,5 Prozent mehr für die Gestaltung ihrer Balkone und Gärten aus. Vor allem, weil die Sommer in den letzten Jahren das Wohnen und Leben im Freien beflügelten. Auch zählte Garden-Living zu den wenigen Sortimenten, die im E-Commerce 2019 schwarze Zahlen schrieben. 

Grillen bleibt Wachstumstreiber

Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass „Grillen im Garten“ und damit die Warengruppe, die den Großteil des Garden-Living-Marktes ausmacht, weiter zulegt. Schon im April 2020 zeichnet sich ab, dass sich die Trends verstärken werden. Vor allem auch, weil angesichts des Pandemie-Szenarios für sehr viele Deutsche der Sommerurlaub 2020 vorwiegend zu Hause stattfinden wird.

Trend zu Premiumprodukten

Vor allem Gartenzubehör und Beleuchtung stehen weiter in der Wahrnehmung, gab sich der BHB schon in seinem Geschäftsbericht 2019 überzeugt. Und trotz Umsatzrückgang, den die Verbandsmitglieder bei Gartenmöbeln verzeichnen mussten, setzt der BHB generell auf den Trend zum „premium ausgestatteten Garten“. Auch darum verheißt selbst das Worst-Case-Szenario von Marketmedia24 beispielsweise den Gartenmöbeln und Auflagen bis 2025 ein Marktvolumen von 1,02 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wird mit fast 1,2 Milliarden Euro sogar deutlich höher ausfallen, wenn die Konjunktur nach der Krise wieder auf Vollgas umschaltet.

Selbst in den strengen Shutdown-Zeiten konnten insbesondere Garten- und Baumärkte in einigen Bundesländern profitieren. Bis 2025 prognostizieren die Marktforscher von Marketmedia24 daher selbst unter Berücksichtigung von Krisen wie einer Corona-Pandemie für deutsche Baumärkte ein zweiprozentiges Wachstum mit Garden-Living-Produkten.

Gartenarbeit ist beliebt – auch bei Menschen, die in der Stadt wohnen und zum Gärtnern auf Balkonen und Terrassen nicht viel Platz haben. Zum Trendthema City Gardening veröffentlichen die Fachmagazine BaumarktManager und Markt in Grün gemeinsam mit dem Exklusivpartner Koelnmesse eine repräsentative Marktforschungsstudie. Eine Leseprobe können Sie schon jetzt downloaden.

07.05.2020

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