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Gardena setzt Wachstumskurs 2019 fort

Der Gartengeräte-Hersteller ist mit dem Verlauf des letzten Jahres zufrieden. Der Jahresumsatz summierte sich auf 790 Millionen Euro. Durch Markenintegrationen und Neuheiten will Gardena die gute Entwicklung fortführen.

Gardena Schlauchverbinder
Produkte für die Gartenbewässerung, wie der Schlauchverbinder von Gardena waren im heißen Sommer 2019 gefragt.
Foto: Gardena

Bereinigt sind die Umsätze von Gardena um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Auch hinsichtlich der Stellung am Markt sei Gardena gestärkt aus der Saison hervorgegangen, verkündete das Unternehmen.
In dem Jahresumsatz von 790 Millionen Euro sind auch die Umsätze mit den Marken McCulloch, Universal, Flymo und Neta sowie sonstige Umsätze enthalten. Gardena hatte das Geschäft mit diesen Marken zum Jahreswechsel 2018/19 übernommen und integriert. Unrentable Produktsegmente der Marke McCulloch wie etwa die Gartentraktoren und die benzinbetriebenen Rasenmäher wurden wiederum eingestellt.

Mehrere Neuheiten

In die anstehende Saison startet Gardena mit vielen Neuheiten. Mit dem AquaBloom Set bietet Gardena beispielsweise eine Lösung für die Urlaubsbewässerung speziell für Balkone und Terrassen, die auch ohne Strom- und Wasseranschluss auskommt. Und für kleinste Rasenflächen eignet sich der wendige, akkubetriebene HandyMower. „Rund 30 Prozent unseres Umsatzes haben wir allein mit den Neuheiten der vergangenen zwei Jahre erzielt“, so Pär Åström, Präsident der Gardena Division.

Ausbau der digitalen Angebote

Neben den klassischen Produkten weitet Gardena seine digitalen Angebote aus. Die App des Gardena smart system wurde überarbeitet: Mit dem smart Assistant steht dem Anwender ein Chatbot mit Rat und Tat zur Seite. Auch die geplanten Zeiten für Bewässerung und Rasenpflege lassen sich mit neuen Funktionen noch besser steuern: nach Sonnenstand, mit automatischen Anpassungen je nach Jahreszeit, über Sensorwerte sowie demnächst auch über die Wettervorhersage. Bei der Planung der Einsatzzeiten des Mähroboters weist die App ausdrücklich darauf hin, Mähzeiten nachts und in der Dämmerung zum Schutz von nachtaktiven Tieren (z. B. Igeln) zu vermeiden und passt die Zeiten auf Wunsch automatisch an.
Neu ist auch die App „myGarden“, die ab sofort kostenlos im Apple App Store verfügbar ist. Sie enthält neben einer umfassende Pflanzenbibliothek, einem Aufgabenplaner für den Garten auch Lehrgänge sowie einen Feed mit kuratierten Inhalten zu Gartenthemen. „Unser Ziel ist es, noch näher an den Interessen der leidenschaftlichen Hobbygärtner zu sein und in Zukunft noch stärker mit ihnen auf den verschiedenen digitalen Kanälen zu interagieren“, betonte Pär Åström.

07.02.2020