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Garten- und Landschaftsbauer positiv gestimmt

Materialengpässe, Preissteigerungen, Fachkräftemangel: Die grüne Branche hat nach wie vor Herausforderungen zu bewältigen. Trotzdem stehen die Zeichen auf Wachstum, wie eine aktuelle Konjunkturumfrage des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau zeigt.

Garten Rasen Wiese Bäume
Garten- und Landschaftsbauer haben derzeit gut zu tun.
Foto: Pexels/Dianne

Fast alle der befragten Betriebe (98 Prozent) schätzen im Frühjahr 2021 die „Zukunftsaussichten für die Branche“ im aktuellen Geschäftsjahr wenigstens als „befriedigend“ ein (Herbst 2020: 96,5 Prozent). Die Ergebnisse fallen damit genauso gut aus wie vor der Corona-Pandemie im Herbst 2019.

Für den eigenen Betrieb herrscht ebenfalls Optimismus: 97 Prozent der Unternehmen schätzen ihre wirtschaftlichen Aussichten im laufenden Geschäftsjahr 2021 mindestens als „befriedigend“ ein, ähnlich wie im vergangenen Herbst. 87 Prozent bewerten diese Aussichten sogar mit „gut“ oder „sehr gut“. Das sind mehr als im Herbst 2020 (82,4 Prozent) und deutlich mehr als im Herbst 2019 (78,5 Prozent).

Ein Grund für diesen Optimismus ist laut des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) die Erfahrung, dass der GaLabau 2020 nicht nur im Privatkundenbereich, sondern auch im öffentlichen Auftragsbereich seinen Umsatz stabilisieren konnte. Dazu kommt eine sehr gute Auftragssituation: Im Durchschnitt sind die Auftragsbücher mit Pflegeaufträgen für durchschnittlich 18 Wochen gefüllt – fünf Wochen länger als im Herbst 2020. Bei Neubau-Aufträgen reicht die Auftragslage sogar für 23 Wochen Vollbeschäftigung und damit vier Wochen länger als im vergangenen Herbst.

„Wir sind dankbar für die aktuell stabile Branchensituation“, sagt BGL-Präsident Lutze von Wurmb. „Doch das ist für uns kein Grund, uns zurückzulehnen. Denn Corona geht, aber der Klimawandel bleibt – mit gewaltigen Aufgaben für Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. Es braucht jetzt mutige, langfristige Entscheidungen für eine nachhaltige Förderung von grüner Stadtentwicklung!“

10.06.2021