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GfK: Konsumklima hellt sich auf

Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilt, zeigt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland zu Jahresbeginn wieder etwas optimistischer. Vor allem der Anstieg der Einkommenserwartung und der Anschaffungsneigung zu Beginn dieses Jahres sorgt dafür, dass das Konsumklima wieder zulegen kann.

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Foto: Foto: GfK

In ihrer aktuellen Konsumklimastudie prognostiziert die GfK für Februar 2020 einen Wert von 9,9 Punkten und damit 0,2 Zähler mehr als im Januar dieses Jahres (revidiert 9,7 Punkte). Für das gesamte Jahr 2020 erwartet die GfK einen realen Zuwachs der privaten Konsumausgaben in Deutschland in Höhe von einem Prozent.

Nach dem Rückschlag im Vormonat stabilisieren sich die Konjunkturaussichten im Januar wieder. Der Indikator gewinnt 0,7 Zähler hinzu und liegt nun bei -3,7 Punkten. Damit scheint er die Talsohle vom Herbst 2019 zunächst hinter sich zu lassen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Minus aber immer noch gut zwölf Punkte.


Unter dem Eindruck stabilerer Konjunkturaussichten gewinnen auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher deutlich hinzu. Mit einem Plus von 9,6 Zählern werden die Verluste des Indikators aus dem Vormonat fast vollständig wettgemacht. Aktuell weist er einen Wert von 44,6 Punkten auf. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Minus knapp 13 Punkte.

Von steigendem Konjunktur- und Einkommensoptimismus profitiert auch die Anschaffungsneigung. Der Indikator klettert nach einem Plus von 3,3 Zählern auf 55,5 Punkte. Das ist der höchste Wert seit einem Jahr. Im Januar 2019 wurden 57,5 Punkte gemessen. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres zeigt sich nur ein kleines Minus von 1,6 Punkten.

Die Konsumlaune bleibt zu Beginn des Jahres 2020 bei den deutschen Verbrauchern ungebrochen. Anhaltend stabile Beschäftigungsverhältnisse und reale Einkommenszuwächse sind wesentliche Stützen des Indikators. Zusätzliche Impulse erhält die Konsumneigung zudem durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.

30.01.2020