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GfK: Konsumklima zum Jahresende stabil

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im November im Großen und Ganzen eine stabile Entwicklung. Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung legen leicht zu, während die Einkommenserwartung minimale Einbußen verzeichnet.

GfK November 2016
Die Tabelle zeigt die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im November im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.
Foto: GfK

Die Konsumenten zeigen sich in ihren Einschätzungen in diesem Monat insgesamt gesehen überaus stabil. Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten werden zum zweiten Mal in Folge optimistischer gesehen. Der Konjunkturindikator legt zum zweiten Mal in Folge moderat zu. Nach einem Plus von 2,3 Punkten steigt die Konjunkturstimmung auf 15,3 Zähler. Damit liegt der Indikator nun mehr als zwanzig Zähler über seinem entsprechenden Vorjahreswert.

Nach zwei Rückgängen in Folge stabilisiert sich die Einkommenserwartung auch im November wieder. Nach einem minimalen Minus von 0,3 Zählern weist der Indikator aktuell 44,5 Punkte auf. Damit er liegt nahezu exakt auf Vorjahresniveau (November 2015: 44,4 Punkte). Steigende Konjunkturaussichten sowie eine stabilisierte Einkommenserwartung sorgen dafür, dass die Anschaffungsneigung im November leicht zulegen kann. Nach einem Plus von 1,3 Zählern steigt der Indikator auf 51,2 Punkte. Im Vorjahresvergleich steht ein kleines Plus von 2,3 Zählern zu Buche.

Für Dezember 2016 prognostiziert der Gesamtindikator 9,8 Punkte nach 9,7 Zählern im November. Damit hat der Indikator nach mehreren Rückgängen in Folge gerade noch rechtzeitig vor dem anstehenden Weihnachtsgeschäft wieder leicht zulegen können. GfK bestätigt ihre Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa 2 Prozent steigen werden. Dafür sorgen die nach wie vor sehr erfreuliche Beschäftigungslage sowie die gute Einkommensentwicklung.

28.11.2016