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Global DIY-Summit: Zeit der Digitalisierung

Der 5. Global DIY-Summit im Berliner Maritim Hotel geht in die zweite Runde. Digitalisierung, Disruption, modernes Marketing und Innovationen aus der Gartenbranche sind heute die bestimmenden Themen.

Ken Hughes bei seinem Vortrag zum Thema Disruption DIY
Ken Hughes bei seinem Vortrag zum Thema Disruption DIY
Foto: Mau

Nach der Begrüßung am Morgen des zweiten Tages des Global DIY Summit, legte Ken Hughes, Spezialist für Kunden- und Shopperverhalten vom irischen Beratungsunternehmen Glacier, mit einer fulminanten Rede los. An verschiedenen Beispielen zeigte Hughes, wie sich in der heutigen Zeit schnell verändert. Dinge zu teilen gewinnt in der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Technologie allein sein nicht das Mittel um den Menschen Mehrwert zu bieten. Das Individuum sieht sich heute selbst immer stärker im Zentrum allen Geschehens. Der Handel müsse für diese Kundengruppe individualisierte Angebote schaffen. Marktschreier hätten ausgedient, so Hughes, vielmehr müssten hinter Produkten und Lösungen interessantes Storys erzählt werden. Red Bull wäre hierfür ein gutes Beispiel.

Kai Herzberger, Chef der Beratungsfirma Emea, zeigte neue Formen des Marketings im Handel auf. Laut Herzberger werden 56 Prozent aller stationären Verkäufe digital vorbereitet, und das inzwischen nicht mehr über Computer oder Laptop sonder über mobile Devices. "Das Smartphone ist die neue Norm", rief Herzberger den Kongressteilnehmern zu. Aushebre vertrat die Idee, dass modernes Marketing personalisiert werden muss um erfolgreich bei Kunden anzukommen. Letztlich ging es darum, den Kunden genau dort zu erreichen, wo er sich gerade verbindet. Da müsse dann eine Verknüpfung von digitalen und analogem Marketing her. Lokale Relevanz spiele hier eine besondere Rolle.

Im Laufe des Tages werden noch einige interessante Vorträge zu den Themen Digitalisierung und Garten erwartet. baumarktmanager berichtet.

09.06.2017