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Grillmarkt wächst 2018 auf Sparflamme

Der neue „Branchenfokus Grillen im Garten“ des IFH Köln zeigt: Der Grillmarkt wächst 2018 nur um 1,1 Prozent. Damit fällt das Umsatzwachstum im Gesamtgartenmarkt erstmals höher aus als im Grillsegment.

IFH Grafik 2018 Grillen-Garten-Vergleich
Nach  2014 erzielt der Gesamtgartenmarkt erstmals wieder einen höheren Umsatzzuwachs als das Grill-Segment.
Foto: IFH Köln 2019

Der Markt für Grillgeräte/-brennstoffe und -zubehör verzeichnet zwar auch 2018 noch einen leichten Umsatzgewinn – allerdings nur mit einem Plus von 1,1 Prozent. Damit bestätigte sich im Grillmarkt die Entwicklung, die sich bereits in den letzten beiden Jahren mit überschaubaren Zuwachsraten in Höhe von 1,7 bzw. 1,9 Prozent abgezeichnet hat. Das zeigt der neue „Branchenfokus Grillen im Garten“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG).

Erstmals seit 2014 erzielt der Gesamtgartenmarkt mit einem Umsatzgewinn von 1,4 Prozent ein höheres Wachstum als das Segment „Grillen im Garten“. So konnten Garten- und Balkonmöbel, Pflanzgefäße sowie Produkte rund um die Themen Wasser und Holz im Garten deutlich vom Ausnahmesommer 2018 profitieren.

„Zwar ist auch der (mediale) Hype um das Thema Grillen weiterhin ungebrochen und würde einen anderen Marktverlauf vermuten lassen, allerdings scheint der Bedarf an Grillgeräten und Grillzubehör vorerst gedeckt zu sein. Hinzu kommt, dass es gerade in Bau- und Heimwerkermärkten mittlerweile einen hohen Anteil von Handelsmarken gibt, die sich negativ auf die Durchschnittspreise und damit auf die Umsatzentwicklung auswirken“, erklärt Christian Lerch, Senior Consultant am IFH Köln.

Die Analyse für das Jahr 2018 zeigt noch einen weitere interessanten Aspekt: Noch nie entwickelten sich die verschiedenen Grillgerätearten so unterschiedlich. Während Holzkohlegrillgeräte ein deutliches Minus verzeichnen, stagnieren Elektrogrills und gasbetriebene Produkte erfreuen sich eines außergewöhnlich hohen Zuwachses.

16.05.2019