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Hagebau: Abholzeit, rund um die Uhr

Das Implementieren von Innovationen hat sich der Hagebau-Gesellschafter Swertz auf die Fahnen geschrieben. Zuletzt hat das Unternehmen eine neue Abholstation errichtet, die einen weiteren Schritt in Richtung Omnichannel-Strategie bedeutet.

Bereits seit 1973 ist die Firma Paul Swertz Gesellschafter der Soltauer Einkaufskooperation Hagebau. Im Jahr 1981 erfolgte der Einstieg in den Einzelhandel mit der Eröffnung des ersten Hagebaumarktes in Goch. Swertz gilt als einer der sehr fortschrittlichen Hagebau-Gesellschafter. So hat das Unternehmen beispielsweise mit dem Instore-Navigator des Anbieters Easy­board schon im vergangenen Jahr einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche gemacht. Dabei kann der Kunde an mehreren im Laden verteilten Navigationsgeräten einen Suchbegriff, zum Beispiel eine Produktbezeichnung, eingeben und bekommt sogleich auf dem großen Display den Laufweg zum Regal angezeigt.

24/7-Abholstation

Die 24/7-Abholstation ist eine Schließfachanlage und verfügt über unterschiedlich große Schließfächer, die mittels PIN-Code und nach Abschluss eines elektronischen Bezahlvorgangs geöffnet werden können.
Die 24/7-Abholstation ist eine Schließfachanlage und verfügt über unterschiedlich große Schließfächer, die mittels PIN-Code und nach Abschluss eines elektronischen Bezahlvorgangs geöffnet werden können.
Foto: BaumarktManager/MAU

Neueste Errungenschaft seit Anfang Mai ist, die sogenannte 24/7-Abholstation im Hagebaumarkt in Kleve. Dabei handelt es sich um eine Schließfachanlage, vergleichbar mit einer DHL-Paketstation. Die Anlage, die von der Firma Renz installiert wurde, verfügt über unterschiedlich große Schließfächer, die mittels PIN-Code und nach Abschluss eines elektronischen Bezahlvorgangs geöffnet werden können.

Der ganze Ablauf funktioniert, indem der Kunde zunächst seine gewünschten Produkte auf einem Online-Kontaktformular per E-Mail oder Telefon übermittelt. Die Bestellung wird von Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr und Samstag von 8 bis 17 Uhr innerhalb einer Stunde nach Eingang bearbeitet und zur Abholung bereitgestellt. Nach Prüfung der Verfügbarkeit bekommt der Kunde eine Antwort via E-Mail. Damit bekommt er unabhängig von seinem Kundenstatus (Kundenkonto oder Barzahler) eine Auftragsbestätigung zu seiner Bestellung und einen Zugangscode (PIN) zum Öffnen der Abholstation übermittelt. Mit einer weiteren E-Mail oder SMS erhält der Kunde eine Push-Nachricht von der Abholstation, sobald seine Bestellung eingelegt wurde und damit tatsächlich abholbereit ist. An der Anlage selbst muss er den Anweisungen auf dem Terminal der Abholstation folgen: Für den Barzahler folgt nach Eingabe des PIN-Codes die Zahlungsaufforderung am Terminal. Verfügt der Kunde über eine Kundennummer bei Swertz oder ist der Bezahlvorgang abgeschlossen, öffnet sich das entsprechende Fach in der Abholstation, und der Kunde kann seine Ware entnehmen. Mit der Abholstation hat jeder Kunde somit die Möglichkeit, seinen vorbestellten Einkauf außerhalb der Öffnungszeiten rund um die Uhr abzuholen.

Nicht nur für den Kunden ist es eine Erleichterung, auch die Mitarbeiter profitieren davon. Welche Vorteile sie von der Packstation haben, wer die Packstation konstruiert hat und welche Möglichkeiten es noch gibt, einen Multichannel zu einem Omnichannel zu entwickeln, lesen Sie in der Ausgabe 09.2019 von Baumarktmanager .

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19.09.2019