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HDE: Erneuter Lockdown darf nur Übergangslösung sein

Mit Blick auf die bevorstehenden Beratung von Bund und Ländern über eine mögliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen fordert der Handelsverband Deutschland nach wie vor eine verbindliche Öffnungsstrategie.

Lockdown Schild Geschlossen
Kanzlerin Merkel will einen bundesweiten Lockdown.
Foto: Pexels/fotografierende

Voraussichtlich am 12. April werden Bund und Länder zum nächsten Corona-Gipfel zusammenkommen. Nach dem Willen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll dann ein bundesweiter Lockdown verabredet werden. Dagegen regt sich allerdings Widerstand in einigen, insbesondere SPD-geführten Ländern.

Egal, welche Art von Lockdown womöglich kommen wird, erwartet der HDE „dabei zwingend auch eine zeitliche Befristung mit einer verbindlichen Öffnungsstrategie“. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „Ein erneuter Lockdown darf lediglich eine vorab zeitlich eng befristete Übergangslösung sein und muss zwingend mit einer grundlegenden Neuausrichtung der Corona-Politik von Bund und Ländern einhergehen. Der pauschale Lockdown muss durch ein evidenzbasiertes Konzept zielgenauer Einzelmaßnahmen, die an den tatsächlich nachgewiesenen Infektionsquellen ansetzen, ersetzt werden.“ Zu einem solchen Konzept gehörten eine erfolgreiche Impfkampagne, eine konsistente Teststrategie sowie ein System zur lückenlosen digitalen Nachverfolgung der Infektionsketten.

Zudem betont der Handelsverband die wichtige Rolle zielgenauer Nothilfen für die Unternehmen. Genth: „Das Geld muss endlich dort ankommen, wo es gebraucht wird. Die in der vergangenen Woche beschlossenen Anpassungen bei der Überbrückungshilfe III reichen nicht aus, um den durch die Schließungsverfügungen und Corona-Auflagen verursachten Schaden auch nur annähernd abzufedern.“

08.04.2021

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