zurück

HDE warnt vor Verbot von „Click & Collect“

Online bestellte Ware vor Ort im oder am Geschäft an Kunden abgeben: Für viele Händler ist dies während des Lockdowns die einzige Möglichkeit, überhaupt Umsatz zu machen. Mit der geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes könnte es damit zunächst vorbei sein.

Obi Abholstation Click Collect
Abholstation bei Obi
Foto: BaumarktManager

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Bundestag und Bundesrat schnellstmöglich die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschließen. Für Einzelhändler sieht der Entwurf zahlreiche verschärfte Maßnahmen vor, unter anderem eine weitere Begrenzung der Kundenanzahl im Geschäft. Während eines bundesweit einheitlichen Lockdowns müssten Baumärkten schließen, Gartenmärkte dürften laut Gesetzentwurf geöffnet bleiben.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung im Parlament einen Brief an alle Abgeordneten geschrieben. Darin heißt es unter anderem, es sei „in keiner Weise nachvollziehbar, dass im aktuellen Gesetzentwurf für den Einzelhandel Regelungen vorgesehen sind, die weit über die Bund-Länder-Beschlüsse vom 22. März und den Status quo vor dem 7. März hinausgehen und für den Handel gravierende weitere zusätzliche Beschränkungen implizieren“.

Insbesondere warnt der Verband vor dem Verbot von „Click & Collect“. Ein solches ist im Gesetzentwurf zwar nicht explizit erwähnt, könnte nach Lesart des HDE aber kommen, wenn die Geschäfte (ausgenommen LEH, etc.) wie vorgesehen schließen müssen.

15.04.2021

BaumarktManager App: Immer auf dem neuesten Stand

+In eigener Sache+ Die neuesten News der Baumarktbranche in der Hand. Dann holen Sie sich die BaumarktManager App für Android oder IOS!

icon google playstore  icon Apple App store