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HHG-Chef wünscht sich mehr gegenseitiges Vertrauen

In der Beziehung zwischen Handel und Herstellern in der DIY-Branche knirscht es. HHG-Geschäftsführer Ralf Rahmede kennt die Problematik. In der November-Ausgabe von baumarktmanager erklärt er, was in Zukunft besser laufen sollte.

HHG-Geschäftsführer Ralf Rahmede: „Als Verband sind wir davon überzeugt, dass es in Zukunft mehr gegenseitiges Vertrauen geben muss.
HHG-Geschäftsführer Ralf Rahmede: „Als Verband sind wir davon überzeugt, dass es in Zukunft mehr gegenseitiges Vertrauen geben muss."
Foto: baumarktmanager/Susanne Horn


Es klingt ein wenig nach David gegen Goliath: „Auf der Industrieseite haben wir nur ganz wenige Player, die durch ihre Größe und Marktstellung auf Augenhöhe mit dem Handel kommunizieren können“, sagt Ralf Rahmede. Der Geschäftsführer des Herstellerverbandes Haus & Garten (HHG) sieht darin ein wesentliches Hemmnis für viele Lieferanten, auch mal Kritik an den Handelspartnern zu üben. Viele haben offenbar zu große Angst vor den Konsequenzen, die negative Aussagen nach sich ziehen könnten.

Angst in der Branche

Angst war auch der Grund für viele der angefragten Industrieunternehmen, nicht an der neuen Studie von baumarktmanager und IFH Köln teilzunehmen. Darin geht es um den zukünftigen Vertrieb in der DIY-Branche aus Sicht der Hersteller. Selbst anonym mochten sich viele nicht äußern, weil das Thema zu brisant sei. Rahmede bringt dafür ein Stück weit Verständnis auf: Es wundere ihn nicht, sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion, „wenn manche Unternehmen mit bestimmten Äußerungen vorsichtig sind“.

Was die 35 teilnehmenden Hersteller sagen, erfahren Sie in der Studie „DIY-Vertrieb der Zukunft“.

Zur Studie

Der HHG wünscht sich „ein offenes Ohr für Innovationen aus der Industrie“. Viele Projekte und Aktivitäten könnten gemeinsam von Handel und Industrie angeschoben werden, ist Rahmede überzeugt, zum Beispiel Workshops, um junge Menschen wieder mehr ans Selbermachen zu bringen.


Was der Verbandsgeschäftsführer noch vorschlägt, um als Branche nach vorne zu kommen und den Markt nicht noch weiter für Online-Pure-Player und andere zu öffnen, lesen Abonnenten exklusiv in der November-Ausgabe von baumarktmanager.

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19.10.2018