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Hitze und Trockenheit macht IVG-Mitgliedern zu schaffen

Nachdem die Grüne Branche bereits im vergangenen Jahr mit der langanhaltenden Trockenheit zu kämpfen hatte, führt auch 2019 mit Hitzerekorden und den regional auftretenden Unwettern zu einer verhaltenen Stimmung unter den Marktteilnehmern.

Anna Hackstein IVG
Verbandschefin Hackstein: „Wir können die Augen nicht mehr vor den Klimaveränderungen verschließen“
Foto: IVG

Die anhaltende Trockenheit in Deutschland nimmt immer stärkeren Einfluss auf die Grüne Branche und macht laut IVG wie im vergangenen Jahr insbesondere den Geräte-, Pflanzenschutz- und Düngemittelherstellern zu schaffen. Positiv wirken sich demnach dagegen die sommerlichen Temperaturen auf die Segmente Grillen, Gartenmöbel und Bewässerung aus.

Der Einfluss des Wetters auf die unterschiedlichen Segmente spiegelt sich in den Zahlen wider: Rund 11 Prozent der Mitglieder sprechen von einer „sehr guten“ (2018: 9 Prozent) und 38 Prozent von einer „guten“ Saison (2018: 51 Prozent). Knapp 11 Prozent der Unternehmen bezeichnen die bisherige Saison sogar als „schlecht“ – 2018 waren es 13 Prozent. „Die anhaltende Trockenheit auch in diesem Jahr hinterlässt Spuren bei unseren Mitgliedern und drückt erneut auf die Stimmung“, sagt IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein mit Blick auf die Umfrageergebnisse. „Aufgefangen werden die schwierigen Bedingungen allerdings immer noch von der guten Gesamtstimmung in der Grünen Branche.“ Rund 76 Prozent der befragten Mitglieder beurteilen die allgemeine Lage im Grünen Markt mit „gut“.

Einig sind sich die Mitglieder daher auch bei der Frage, welche Einflussfaktoren und Trends derzeit die Grüne Branche am deutlichsten beeinflussen: Das Wetter steht hier an erster Stelle, gefolgt vom Thema Nachhaltigkeit. Hackstein: „Unsere Branche war schon immer besonders wetterabhängig. Doch die klimatischen Veränderungen, die derzeit zu beobachten sind, beeinflussen den Markt immer stärker. Wir können die Augen nicht mehr vor den Klimaveränderungen verschließen. Die Grüne Branche setzt sich seit Jahren für ein stärkeres Umweltbewusstsein und mehr Nachhaltigkeit ein, gleiches erwarten wir auch von der Politik.“

13.08.2019