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Home Office drückt auf Raumgrün

Das Geschäft mit Raumbegrünung und Hydrokulturen ist in diesem Jahr vielerorts eingebrochen. Grund dafür sind geschlossene Büros während der Corona-Pandemie.

Büropflanze
Mit dem Lockdown verebbte auch die Nachfrage nach Büropflanzen.
Foto: pixabay

„Die Branche war voller Zuversicht ins Jahr gestartet. Den Trend hin zu „Grünen Mitbewohnern“ aus den vorangegangenen Jahren wollten die Raumbegrüner und Hydrokulturspezialisten auch 2020 nutzen, um so die guten Umsätze beim Endverbraucher und bei Firmenkunden weiterhin stabil zu halten. Leider hat uns da Corona einen Strich durch die Rechung gemacht, bei vielen Unternehmen sind die Umsätze bei den Firmenkunden eingebrochen. Eine regelmäßige Pflege der Begrünungen in den Büros war leider nicht mehr möglich“, so Christian Engelke, Voristzender des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung Anfang November, die in diesem Jahr coronabedingt als Videokonferenz stattfand.

Dennoch bleibt der Verband optimistisch. So waren sich alle Mitglieder einig, dass auf veränderte Arbeitswelten reagiert werden muss, wie zum Beispiel mit Konzepten für Home-Office Arbeitsplätze oder Co-Working Räume. In diesem Zusammenhang dachten die Innenraumbegründer auch über eigene Internetshops nach. Insgesamt war man sich einig, dass die Branche Raumbegrüner und Hydrokulturspezialisten seit Jahren hoch innovativ und fachlich sehr gut aufgestellt ist. Dies gelte es weiter auszubauen.

27.11.2020