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Homebase mit Umsatzrückgang und Gewinnsteigerung

Die britische Baumarkkette Homebase hat die Zahlen für die ersten sechs Monate seit der Übernahme durch den Investor Hilco bekannt gegeben. Der Umsatz ist zurückgegangen, die Reduzierung der Kosten hat jedoch zu einer Gewinnsteigerung geführt.

Homebase Fassade
Homebase: Kosten reduziert, Gewinn gesteigert
Foto: MAU

Im Juni 2018 hatte sich der australische Wesfarmers-Konzern von den Homebase- und Bunnings-Filialen in Großbritannien und Irland getrennt. Neuer Eigentümer wurde der Investor Hilco. Danach hat das Managementteam das Geschäft umstrukturiert und einen umfassenden Turnaround-Plan aufgestellt. Die 24 Bunnings-Pilotmärkte in Großbritannien wurden nach Abschluss des Deals auf die Marke Homebase umgestellt werden. Außerdem wurde die Struktur verschlankt um Kosten zu reduzieren.

In den ersten sechs Monaten, die zum 20. Dezember 2018 endeten, erzielte Homebase einen Umsatz von 497,8 Millionen britische Pfund (GBP), was ein Rückgang gebenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (515,6 Millionen GBP) von 3,5 Prozent darstellt. Die Kostenreduzierung in Höhe von 100 Millionen GBP habe eine Verringerung des Ebitda-Verlusts von fast 140 Millionen GBP bewirkt, so das Unternehmen. Der Bruttogewinn stieg um 21,8 Prozent auf nunmehr 217,1 Millionen GBP.

Homebase-CEO Damian McGloughlin kommentierte die Zahlen: „Nach dem Eigentümerwechsel im letzten Jahr haben wir einen klaren Plan zur Restrukturierung des Geschäfts mit Fokus auf Kostenmanagement und besserer Ladenbesetzung umgesetzt. Wir haben die Dinge wieder eingeführt, die unser Team und unsere Kunden an Homebase so besonders lieben.“

17.04.2019