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Hornbach kann im ersten Quartal Umsatz- und Ergebnisanstieg verbuchen

Die Hornbach-Gruppe konnte ihr Betriebsergebnis trotz Corona im ersten Quartal des Geschäftsjahres 20/21 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern und damit die Corona-Krise bis dato sehr glimpflich überstanden. So meldet der Konzern ein verbessertes Betriebsergebnis im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (1. März bis 31. Mai 2020).

Hornbach Einkaufswagen
Foto: BaumarktManager

Nach eigenen Angaben ist der Konzernumsatz in diesem Zeitraum um 17,8 Prozent auf rund 1,58 Milliarden Euro gewachsen. Das um nichtoperative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis (adjusted EBIT) erhöhte sich um rund 78 Prozent auf circa 173 Millionen Euro. Im selben Vorjahreszeitraum waren es noch 96,9 Millionen Euro.

DIY-Sparte sorgt für gute Umsätze

Auf Ebene des größten operativen Teilkonzerns Hornbach Baumarkt AG (DIY-Einzelhanden) stieg das bereinigte EBIT im ersten Quartal 2020/21 um 90,2 Prozent auf 160 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 84,1 Millionen Euro.

Die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze stiegen hier in den ersten drei Monaten um 17,5 Prozent. Die Kundennachfrage nach DIY-Produkten in den offenen Filialen und Onlineshops sei sehr viel höher als im Vorjahresquartal gewesen. Dadurch seien die empfindlichen Umsatzeinbußen der verkaufsbeschränkten stationären Märkte im ersten Quartal 2020/21 deutlich überkompensiert worden. Im Verlauf des Aprils konnten die meisten der vorübergehend geschlossenen Filialen wieder öffnen. Seit Anfang Mai 2020 können die Kunden wieder in allen Hornbach-Märkten im In- und Ausland einkaufen. In diesem Monat sei auch der Umsatzzuwachs mit +34 Prozent am größten gewesen.

Die Nettoumsätze der inländischen Hornbach-Baumärkte erhöhten sich im ersten Quartal um 23,6 Prozent auf 808,4 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 654,1 Millionen Euro. Flächenbereinigt legten die Umsätze in Deutschland um 24,4 Prozent (Vorjahr +6,9 Prozent) zu. In der Region übriges Europa, in der die DIY-Geschäftsaktivitäten der acht Länder außerhalb Deutschlands zusammengefasst werden, stiegen die Umsätze um 12,7 Prozent auf 683,7 Millionen Euro (Vorjahr: 606,6 Millionen Euro). Der Auslandsanteil am Umsatz des Hornbach Baumarkt AG Teilkonzerns reduzierte sich durch das starke Wachstum im Inland von 48,1 Prozent auf 45,8 Prozent. Flächen- und währungskursbereinigt legten die Umsätze im übrigen Europa um 10,3 Prozent zu.

Prognosen für das Gesamtjahr bleiben bestehen

Die im letzten Geschäftsbericht veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2020/21 bleibt vorerst unverändert. Der Vorstand verweist dabei auf die erheblichen und schwer abschätzbaren konjunkturellen Risiken durch die Corona-Krise sowie auf das Risiko einer neuerlichen Infektionswelle insbesondere in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21. Insoweit werde aktuell an der bisherigen Einschätzung festgehalten, dass die Konzernumsätze im gesamten Geschäftsjahr 2020/21 in etwa das Niveau des Geschäftsjahres 2019/20 (4,7 Milliarden Euro) erreichen werden und das bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) leicht unter dem Vorjahreswert (227 Millionen Euro) liegen werde.

26.06.2020

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