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Hornbach profitiert weiter stark vom DIY-Boom

Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,2 Prozent auf 3,13 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) legte um 68,7 Prozent auf gut 335 Millionen Euro zu.

Hornbach Einkaufswagen
Bei Hornbach landet nach wie vor viel Ware im Einkaufswagen.
Foto: BaumarktManager

Von Juni bis August wuchs der Konzernumsatz mit 22,7 Prozent noch etwas stärker als in der Periode von März bis Mai (+17,8 Prozent). Wie Hornbach weiter mitteilte, führte das dynamische Umsatzwachstum in Verbindung mit verbesserten Kostenrelationen zu einem deutlichen Gewinnsprung. Aufgrund der nach wie vor positiven Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal und einer positiveren Risikoeinschätzung im Hinblick auf die Corona-Pandemie wurde die Prognose für das Gesamtjahr präzisiert.

„Die Konsumenten haben weiterhin deutlich mehr Bedarf an Baumarktprodukten und nutzen auch unsere Onlineshops häufiger als vor Corona. Ein abruptes Ende dieses Verbrauchertrends ist derzeit nicht absehbar. Aber wir müssen weiterhin auf dem Schirm haben, dass das Konsumklima in solch unsicheren Zeiten auch einmal kippen kann“, kommentiert Konzernchef Albrecht Hornbach.

Konjunkturelle Risiken

Im größten operativen Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG stieg der Nettoumsatz im Halbjahr um 20,6 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,44 Milliarden Euro). Flächen- und währungskursbereinigt erzielten die Bau- und Gartenmärkte in den ersten sechs Monaten ein Umsatzwachstum von 19,4 Prozent.

Mit Blick auf das zweite Halbjahr sagt Albrecht Hornbach: „Wir schätzen die weitere operative Entwicklung im internationalen Hornbach-Verbreitungsgebiet positiver ein als zuvor. Dazu beigetragen haben auch die politische Nachrichtenlage und die Lerneffekte bei der Eindämmung der Corona-Krise. Nach unserer Überzeugung wird es im DIY-Einzelhandel, der gerade auf dem Höhepunkt der Krise bewiesen hat, dass das stationäre Kundengeschäft mit hohen Sicherheitsstandards verantwortungsvoll organisiert werden kann, voraussichtlich keine flächendeckenden Marktschließungen mehr geben. Allerdings bestehen weiterhin konjunkturelle Risiken, die sich negativ auf die Konsumstimmung auswirken könnten.“

Die Bornheimer erwarten, dass der Konzernumsatz (Vorjahr: 4,7 Milliarden Euro) im Geschäftsjahr 2020/21 in einem Korridor zwischen 8 und 15 Prozent wachsen wird. Das bereinigte Ebit wird laut Prognose voraussichtlich einen Wert zwischen 270 und 330 Millionen Euro erreichen (Vorjahr: 227 Millionen Euro Euro).

29.09.2020

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