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Hornbach rechnet mit langfristig hoher Nachfrage

Der von der Corona-Pandemie befeuerte DIY-Boom in Deutschland und Europa wird nach Einschätzung der Bornheimer Baumarktkette längere Zeit anhalten. Hornbach erwartet für das Geschäftsjahr 2021/22 erneut Umsatzerlöse in Rekordhöhe.

Hornbach Halle Filiale
Filiale in Halle
Foto: Hornbach

Zwar seien die Herausforderungen für das Unternehmen in diesem Frühjahr im Vergleich zum Vorjahr „nicht weniger geworden“, sagt Konzernchef Albrecht Hornbach mit Blick auf die Pandemielage. Auch war der Start in die Frühjahrssaison 2021/22 beeinflusst von regional und zeitlich unterschiedlich strengen Verkaufsbeschränkungen sowie wechselhaften Witterungsbedingungen. Und dennoch registrieren die Bornheimer eine „unverändert hohe Kundennachfrage über alle Verkaufskanäle hinweg“.

„Was aus unserer Sicht Bestand haben wird, ist ein nachhaltig verändertes Konsumverhalten, das dem privaten Lebensraum in Haus, Wohnung und Garten einen höheren Stellenwert beimisst. Das sollte nicht nur eine gute Grundlage für die Geschäftsentwicklung 2021/22 sein, sondern auch die Nachfrage nach Bau- und Heimwerkerprojekten auf längere Sicht befeuern“, unterstreicht Albrecht Hornbach.

Onlinegeschäft erreicht Umsatzanteil von 17 Prozent

Konzernweit erwartet Hornbach für das Geschäftsjahr 2021/22 Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau (5,5 Milliarden Euro). Das bereinigte Ebit werde voraussichtlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2020/21 (326,4 Millione Euro) liegen, jedoch den Wert des Vor-Corona-Jahres 2019/20 in Höhe von 227 Millionen Euro deutlich übertreffen. „Insbesondere vom weiteren Fortschritt bei der Bekämpfung von Covid 19 wird es abhängen, wie nahe wir den Rekordwerten des vergangenen Geschäftsjahres 2020/21 kommen werden“, prognostiziert der Konzernchef.

Die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr bestätigte Hornbach. Der Konzernumsatz stieg um 15,4 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro. Der Umsatz im Onlinehandel, einschließlich Click & Collect, habe sich im Geschäftsjahr dabei verdoppelt und erreichte einen Umsatzanteil von rund 17 Prozent. Das bereinigte Ebit nahm um knapp 44 Prozent auf 326,4 Millionen Euro zu.

27.05.2021

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