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Hornbach steigert Umsatz in 2017/18

Die Hornbach Gruppe hat heute die offiziellen Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Der Konzernumsatz wuchs um 5,1 Prozent auf 4,14 Mrd. Euro, die Baumarktsparte legte um 4,9 Prozent auf 3,891 Mrd. Euro zu.

Albrecht Hornbach
Albrecht Hornbach: „Wir sind im Wettbewerb hervorragend positioniert.“
Foto: RM Handelsmedien/Klaus Mauelshagen

Eigenen Angaben zufolge treibt Hornbach die Transformation ihres Baumarkt-Einzelhandelsgeschäfts (DIY) energisch voran: Allein im Geschäftsjahr 2017/18 (1. März 2017 bis 28. Februar 2018) schulterte der Konzern Aufwendungen in Höhe von mehr als 60 Mio. Euro für den Ausbau seines Mehrkanalhandels, das waren gut 13 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurden insbesondere die letzten Lücken im DIY-Onlinehandel geschlossen, die technologische Infrastruktur aufgerüstet und der Service für die Kunden weiter verbessert. Mit dem Start seiner Webshops in der Slowakei, in Schweden und Rumänien in der zweiten Geschäftsjahreshälfte 2017/18 ist Hornbach inzwischen in seinem gesamten europäischen Verbreitungsgebiet sowohl stationär als auch online aktiv. Trotz der hohen Aufwendungen für die Digitalisierung gelang es dem familiengeführten Traditionsunternehmen aus der Pfalz, seine operative Ertragskraft stabil zu halten. Das um nicht-operative Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 3,7 % auf 165,6 Mio. €. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 6,5 % auf 95,7 Mio. €. Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 prognostiziert die Hornbach-Gruppe ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigtes EBIT in etwa auf Vorjahresniveau.

„Beträchtliche Investitionen in die Verknüpfung von stationären Märkten und Onlinehandel sind nach unserer Überzeugung keine Option, sondern eine Notwendigkeit, um gestiegene Ansprüche der Verbraucher im digitalen Zeitalter erfüllen zu können“, sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Management AG, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Hornbach Holding AG & Co. KGaA, bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Mehrkanalstrategie bedeute, technologisch mit den führenden Online-Pure-Playern gleichzuziehen. Albrecht Hornbach: „So können wir umso besser unseren uneinholbaren Vorteil ausspielen: das stationäre Einkaufserlebnis mit professioneller fachlicher Beratung in großflächigen Märkten an besten Standorten.“

Und Albrecht Hornbach weiter:„Wir können uns das nur leisten, weil unser stationäres Geschäft erfolgreich und ertragsstark ist. So bezahlen wir die hohen Kosten der technologischen Aufrüstung und weisen trotzdem ein solides Zahlenwerk vor“, strich Albrecht Hornbach heraus. Wie die Branchenstatistik zeige, sei der Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG unter den zehn größten deutschen Baumarktbetreibern im vergangenen Jahr mit Abstand am stärksten gewachsen und habe seine Position als produktivster Baumarktbetreiber der Top 10 weiter ausgebaut. Nach eigenen Angaben liegt Hornbach mit einem Nettoumsatz von 2.135 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche rund 60% über dem Durchschnitt des relevanten Wettbewerbs.

Die Hornbach-Gruppe hat die Prognosen für die Umsatz- und Ertragsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr erfüllt. Wie bereits im Trading Statement am 22. März 2018 bekanntgegeben stieg der Nettoumsatz der Hornbach-Gruppe im Geschäftsjahr 2017/18 um 5,1 % auf 4.141 Mio. Euro. Der größte operative Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG erhöhte die Umsätze insgesamt um 4,9 % auf 3.891 Mio. Euro sowie flächen- und währungskursbereinigt um 3,6 %.

24.05.2018