zurück

IDS wächst mit DIY-Geschäft

Die größte deutsche Stückgutkooperation IDS Logistik GmbH ist gut durch das Coronajahr gekommen. Auch 2020 konnte der Wachstumskurs fortgesetzt werden. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf 2,43 Mrd. Euro bei 15,3 Mio. transportierten Sendungen.

IDS Logistik
IDS Logistik ist gut durch das Corona- Jahr gekommen.
Foto: IDS

„Seit 2013 wächst IDS kontinuierlich sowohl bei Umsatz als auch bei Sendungszahlen. Wachstumstreiber waren in 2020 vor allem die nationalen Verkehre. Zum guten Geschäftsergebnis haben hier insbesondere die boomende Bau- und DIY-Branche als auch der coronabedingt sehr stark gewachsene Online-Handel im Privatkundensegment beigetragen“, freut sich IDS Geschäftsführer Michael Bargl.

Die Sendungen im nationalen Geschäft stiegen um 5,1 Prozent. Maßgeblich trug hier das B2C-Geschäft mit einem Wachstum von 42 Prozent bei. In Deutschland haben die IDS Partnerunternehmen 3,32 Millionen Tonnen Güter bewegt. Das sind rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt sank das Durchschnittsgewicht aufgrund der in der Regel leichteren B2C-Sendungen. Trotz zeitweiliger Grenzschließungen und Unterbrechungen der Lieferketten zu Beginn der Corona-Pandemie sowie Unsicherheiten im europäischen und weltweiten Handel konnte IDS im internationalen Geschäft das Vorjahresniveau behaupten.

Digitalisierung und Prozessoptimierung

Um die Prozesse im Sendungsaus- und -eingang weiter zu optimieren, hat IDS eine vollintegrierte Sendungsabwicklungssoftware entwickelt und für alle 50 IDS Depots eingeführt. Die Mitarbeiter können auf einer Monitorseite alle relevanten Informationen einsehen und sofort bearbeiten, ob Sendungsdaten, Statusinformationen, Ticketsystem, Korrekturdatenbank oder Mailsystem. „Das spart Zeit, reduziert Fehler, schafft Transparenz und sorgt für eine noch bessere und schnellere Sendungsabwicklung. Und über die neue Systemanwendung können auch unsere Kunden und Sendungsempfänger auf einen Blick sehen, wo sich ihre Sendung gerade befindet“, erklärt Michael Bargl.

Außerdem hat IDS in 2020 begonnen, alle 4.800 Wechselbrücken mit GPS-Solarmodulen auszurüsten. Gepaart mit dem Aufbau eines neuen Hauptlaufmanagementsystems schafft das Transparenz über Ankunftszeiten von Verkehren zwischen den IDS Depots sowie zu den IDS Hubs, lässt wertvolle Fracht sicher verfolgen und hilft, die Transportprozesse zu optimieren. Dazu gehören auch die Echtzeit-Disposition, Stillstandszeitanalysen und Verspätungswarnungen.

Mehr Service für Privatkunden

Das ist insbesondere auch für den Privatempfänger interessant. Künftig erhält er eine E-Mail, wenn seine Sendung morgens in die Zustellung geht. Darüber hinaus wird er über alle denkbaren Verzögerungen im Transportablauf online informiert, sodass er sich das bereits angekündigte Lieferzeitfenster nicht länger freihalten muss. Das erspart dem Empfänger Ungewissheit und lästiges Nachfragen zu seiner Sendung. Weitere Optimierungen sind für 2021 in Vorbereitung.

Optimistische Aussichten

„Insgesamt gehen wir für das laufende Geschäftsjahr im B2C-Segement von einem weiter ansteigenden Mengenaufkommen aus. Aber auch im B2B-Geschäft sehen wir wieder einen Aufwärtstrend. Im Exportbereich erwarten wir dagegen weiter eine eher verhaltene Entwicklung – nicht zuletzt aufgrund des Brexits und schwellender Handelskonflikte“, erklärt Michael Bargl seine Erwartungen für 2021. Im laufenden Geschäftsjahr will IDS ihre Digitalisierungsprojekte unvermindert vorantreiben, die Attraktivität des Netzes für Fahrer weiter erhöhen sowie verstärkt konkrete Antworten auf die Energiewende entwickeln.

24.03.2021

BaumarktManager App: Immer auf dem neuesten Stand

+In eigener Sache+ Die neuesten News der Baumarktbranche in der Hand. Dann holen Sie sich die BaumarktManager App für Android oder IOS!

icon google playstore  icon Apple App store