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Erfahren Sie was in der DIY-Branche im Juli/August gemunkelt wurde und was es Neues gibt.

Presseschau Juli/August:

  • Eine verstärkte Nachfrage nach allen Gartensortimenten wie Pflanzen, Erden und Gartengeräte in den Baumärkten ist derzeit nicht nur saisonal bedingt , sondern wird auch der Corona-Krise zugeschrieben. Auch bei Einbrechern stehen Gartenprodukte aktuell hoch im Kurs. Ein besonders beliebtes Diebesgut bleiben Mähroboter. Nachdem wir bereits in der letzten Ausgabe über den Diebstahl von über 80 Mährobotern aus Baumärkten in Parchim und Schweri n berichtet hatten, war nun ein Baumarkt in Bremen-Osterholz das Ziel. Die Täter waren offenbar über das Dach in den Baumarkt eingestiegen, wie die Polizei mitteilte . Sie stahlen alle 43 Mähroboter aus dem Markt. Darunter sind Modelle verschiedenster Preisklassen und Marken. Der Gesamtwert der Beute beläuft sich nach Polizeiangaben auf mehr als 20.000 Euro.
  • Überhaupt stehen Gartenprodukte bei Einbrechern derzeit hoch im Kurs. Zum Glück sind die Diebe nicht immer erfolg- reich, wie ein Fall in Velbert zeigt. Hier gelang es der Polizei, zumindest einen Einbrecher festzunehmen, der mit mehre- ren Komplizen Gartenmöbel aus einem Baumarkt entwendet hatte. Die Einbrecher hatten sich zunächst Zugang auf das Gelände des Baumarktes verschafft und anschließend mehrere Pakete von Gartenmöbelgarnituren auf zwei Hubwagen ge- laden. Auf dem Rückweg wurden die Ein- brecher gesehen und ergriffen die Flucht.
  • In einem Baumarkt in Dornberg hatten es dieungebetenen Besucher dagegen auf Bewässerungssysteme und Wasserpum- pen im Wert von rund 2.600 Euro abgesehen. Zudem richteten sie durch ihr rabiates Vorgehen einen Schaden von etwa 2.000 Euro an, wie es dazu im Polizeibericht heißt.
  • Der Traum vieler Herzogenauracher und auch der Kommunalpolitiker ist ein Baumarkt, wie die Lokalpresse mitteilte. Demnach sei der Traum in der Vergangenheit immer wieder geplatzt. „Diese Stadt braucht einen Baumarkt“, bestätigte der Bürgermeister der Presse. Aber eben nicht auf der grünen Wiese. Dort stehe einer leer, wie es hieß.
  • Bei einem Großbrand ist Mitte Juni ein Baumarkt in Lachendorf im Landkreis Celle zerstört worden. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Laut Polizei stand bereits ein Teil des 2.400 Quadratmeter großen Gebäudes in Flammen, als die Feuerwehr eintraf. Die rund 150 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen auf ein Gasflaschenlager und eine Tankstelle verhin- dern. Wegen einer etwa 200 Meter hohen Rauchsäule mussten die Anwohner zeitweise Fenster und Türen geschlossen hal- ten. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird auf 2,5 Millionen Euro ge- schätzt.
  • Faire Arbeitsbedingungen, Schüler-Stipendien, hochwertige Unterrichtsmaterialien und Gesundheitsvorsorge: In Georgien ist dies nicht überall eine Selbstverständlichkeit. Durch die Zusammenarbeit von toom und der Fair Trees Stiftung können einige dieser scheinbaren Privilegien zu Alltag werden. Durch den Verkauf von fairen Weihnachtsbäumen unterstützt toom bereits im dritten Jahr Erntehelfer in Georgien sowie die Bewohner in den umliegenden Regionen ganzjährig. Außerdem konnte in der ersten Hälfte dieses Jahres denjenigen Familien geholfen werden, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind.
  • Ein technischer Defekt an einem E-Roller sorgte vermutlich für einen Brand in einem Baumarkt in Freising, wie es im Einsatzbericht der Feuerwehr Freising heißt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
  • Die Kooperation von Hornbach mit der Drogeriekette dm (wir hatten in der letzten Ausgabe berichtet) sorgt in den sozia- len Netzwerken für Kritik, wie die Berliner Morgenpost berichtete. Viele User werfen denbeiden Ketten mit ihrer neuen Pflege- serie für den DIY-begeisterten Herren vor, Sexismus zu verbreiten und Genderklischees auszunutzen. Hornbach habe sich dazubereits auf Instagram zu der Kritik geäußert, wie es weiter heißt. Die Produkte seien nicht für Männer, sondern für „echte Macher“ – also auch für Frauen, die „Sägemehl in ihre Pflege integrieren wollen“.
  • In einem Baumarkt in NRW kam es auch zum Entsetzen der Ehefrau zu einer heftigen Eskalation, weil ihr Ehemann keine Maske trug. Als der 45-Jährige den Baumarkt betreten wollte, wiesen ihn die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes auf die Maskenpflicht im Laden hin. Doch der Mann reagierte voller Uneinsichtigkeit und schlug einem der Security-Männer ins Gesicht. Auch die anderen Mitarbeiter versuchte der 45-Jährige zu schlagen, doch dem Sicherheitsdienst gelang es, einzugreifen und den Mann zu Boden zu bringen. Die Security-Leute hielten in fest, bis die alarmierte Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den aggressiven Mannvorläufig fest und führten ihn vor den Augen seiner Frau in Handschellen ab. Diese konnte sich die Reaktion ihres Mannes beim besten Willen nicht erklären.
  • Der Zufall spielte der Polizei einen besonderen Transport in die Hände, wie die Niederösterreichischen Nachrichten be- richten: Ein 40-Jähriger hatte in einem Baumarkt in Krems (Österreich) rund fünf bis sechs Meter lange Vierkanthölzer ge- kauft und auf eigenartige Weise nach Hause bringen wollen. Der Mann hatte die Vierkanthölzer quer auf dem Dach seines Pkw befestigt. Auf dem Nachhauseweg wurde er durch Zufall voneiner Streife gestoppt. Der Mann be- gründete seine Art der Verladung damit, dass die Hölzer „zu lang“ gewesen seien, um sie im Fahrzeug unterzubringen. Dieser Transport fand in sozialen Medien viel Aufmerksamkeit und wurde ungezählte Male geteilt. Bei der Polizei ist aber kein Anruf einge- gangen: „Die Leute fotografieren und filmen offenbar lieber, als uns auf solche Gefahren aufmerksam zu machen“, hieß esdazu von Seiten der Polizei.
  • Vor einem Ludwigshafener Baumarkt ist laut Polizeibericht ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert: Als ein 61-Jähriger sein Gespann aus Pkw und Anhänger vor einem Fahrrad-Carport abstellte, erregte er das Gemüt eines 66-jährigen Radfahrers. Der daraus resultierende verbale Disput mündete darin, dass der Radfahrer den Pkw mit einem Schlüssel zer- kratzte. Danach ging der Autofahrer den Radler körperlich an. Der Radfahrer blieb unverletzt, am Wagen entstand Sachschaden. Beide Beteiligte müssen sich nun wegen Sachbeschädigung beziehungsweise Körperverletzung verantworten.
  • Das Geschäft mit Schutzmasken im Zuge der Corona-Krise läuft. Dementsprechend sind die Preise und Umsätze von Schutzmasken im deutschen Handel förmlich explodiert, wie neue Daten des Marktforschungsunternehmens Nielsen zeigen. Den stärksten Umsatzzuwachs mit nahezu 14.200 Prozent gab es demnach beim Verkauf im Großhandel. Der Preis pro Schutzmaske erhöhte sich dort im Schnitt um rund 509 Prozent. Auch die Lebensmittel- und Drogeriemärkte verzeichneten mit knapp 8.000 Prozent ein starkes Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei Preiserhöhungen um etwa 254 Prozent. Die geringste Umsatzsteigerung gab es bei Baumärkten (plus 99,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank hier der Durchschnittspreis sogar (minus 46,4 Prozent). Das hat laut Nielsen vor allem mit der Erweiterung des Sortiments um einfachere und damit günstigere Schutzmasken zu tun. Dadurch verringerte sich der durchschnittliche Einzelpreis.
  • Das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Mai eine repräsentative Umfrage zum Thema Baumärkte durchgeführt. Untersucht wurde, welche Marken in dieser Branche am bekanntesten sind, über welches Image sie verfügen und wie hoch die Kauf-/Wiederkaufwahrscheinlichkeit ist. Die Ergebnisse zeigen, dass Obi mit einem Score von 66,9 (maximal 100 waren möglich) die stärkste Marke unter den Baumärkten ist. Die europaweit tätige Baumarkthandelskette verfüge in der deut-schen Gesamtbevölkerung nicht nur über eine sehr hohe Bekanntheit von 94,2 Prozent, sondern erziele zudem auch beim Gesamtmarkenimage mit 71,0 einen sehr guten Score, heißt es dazu in einer Mitteilung. Das Markenimage setzt sich laut der Um- frage aus den Scores von zehn verschiedenen Attributen zusammen, wobei Obi auf die Befragten vor allem attraktiv (67,7) und passgenau (64,7) mit hoher Qualität (69,6) wirkt. Mit ein wenig Abstand folgen im Gesamtranking Hornbach (62,5) und Bauhaus (60,9) auf den Plätzen zwei und drei. Hornbach kann mit einer Bekanntheit von 89,1 Prozent noch am ehesten mit Obi mithalten und wird bei den Befragten als Marke mit hoher Qualität (66,9), die sich weiterentwickelt (61,3), wahrgenommen. Bauhaus sichert sich seinen Platz unter den Top 3 ebenfalls durch eine hohe Bekanntheit (87,9 Prozent) und besticht durch eine hohe Qualität (70,5). Jedoch wird die Marke Bauhaus als wenig einzigartig (52,0) eingestuft. Neben den Top 3 verfügen noch toom (88,3 Prozent), Hagebaumarkt (78,6 Prozent) und Globus Baumarkt über eine Bekanntheit von mehr als 50 Prozent – die weiteren Konkurrenten der Branche sind zumeist nur in bestimmten Regionen vertreten. Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-resarch.com/top10-baumaerkte

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01.08.2019