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„In der Krise fällt es mir schwer, über unseren Erfolg zu sprechen“

Wie alle Baumarkthändler profitiert selbstverständlich auch die Kölner Kette Toom außerordentlich von den Folgen der Corona-Pandemie. Trotzdem lässt René Haßfeld nicht die Champagnerkorken knallen – natürlich nicht. BaumarktManager sprach mit ihm darüber.

René Haßfeld Toom
René Haßfeld
Foto: Redaktion

BaumarktManager: Herr Haßfeld, wie glücklich ist Rewe gerade über Toom?

René Haßfeld (lacht): Wir sind dieses Jahr sehr, sehr erfolgreich. Die gesamte DIY-Branche – man darf es kaum sagen – profitiert von der aktuellen Situation, denke ich. Wir freuen uns natürlich, dass Toom dadurch eben auch zum Erfolg der Rewe Group beitragen kann.

BaumarktManager: Während der Lebensmittel- und Baumarkthandel boomt, leidet die Rewe- Touristik unter der Krise. Wie gehen Sie damit um in der Gruppe?

René Haßfeld: Ich unterhalte mich natürlich mit den Kollegen. Im privaten Bereich spürt jeder hautnah, dass Reisen, insbesondere ins Ausland, nicht wie gewohnt durchgeführt werden können. Was das für unsere Kolleginnen und Kollegen in der Touristik-Branche bedeutet, kann man sich vorstellen.

BaumarktManager: Der BHB hat zuletzt hervorragende Branchenzahlen vorgelegt, auch Hornbach meldet zum Halbjahr außergewöhnliches Wachstum. Wie groß fällt das Umsatzplus bei Toom 2020 voraussichtlich aus?

René Haßfeld: Enorm, wir bewegen uns da sicherlich in einem ähnlichen Korridor.

BaumarktManager: Wird 2020 das beste Jahr, seitdem Sie bei Toom sind?

René Haßfeld: Definitiv. Soweit ich zurückschauen kann, ja.

BaumarktManager: Wie Sie eingangs sagten, profitiert die Branche in der Krise. Dennoch ist den Unternehmen nicht alles in den Schoß gefallen, die sich bietenden Chancen mussten auch ergriffen werden, oder?

René Haßfeld: In der DIY-Branche gibt es kaum Unternehmen, die großartig trommeln. Die meisten treten eher bescheiden auf und feiern ihre Erfolge derzeit auch nicht ausufernd. Das ist verständlich, denn wir alle sind uns darüber bewusst, dass jeden Tag eine Situation eintreten kann, die unser Geschäftsmodell infrage stellen kann. In einer Krise, in der Menschen zu Hause bleiben mussten oder sollten – gerade im März und im April war dies ja der Fall und traf uns alle ziemlich hart –, fällt es mir persönlich recht schwer, über unseren Erfolg zu sprechen. Natürlich gibt es einen positiven Corona-Effekt für uns, ganz klar. Und ich bin sehr froh, dass in der Politik auf Bundes- und Landesebene erkannt wurde, wie systemrelevant Baumärkte sind. Der Preis ist hoch, es fällt schwer, zu feiern…

BaumarktManager: Fühlt sich Corona mittlerweile schon „normal“ an für Toom? Oder anders gefragt: Läuft das Geschäft mit der Krise, oder diktiert Corona nach wie vor das Geschäft?

...

Welche Erkenntnisse das Unternehmen aus der Krise gezogen hat, wie es mit den neuen Herausforderungen umgegangen ist und wie sich die Corona-Krise weiter auf Toom auswirkt, dass und mehr lesen Sie in der November Ausgabe nach.

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30.10.2020

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